Geistreiches Schlemmen am Valentinstag (14.2.2026)
Die Bad Hersfelder Martinskirche hatte wieder zu „Gott und Genuss“ eingeladen
Musik, Gottesworte und vor allem ein umfangreiches Buffet: Rund 80 Menschen waren am Valentinstag in die Martinskirche gekommen, um unter dem Titel „Gott und Genuss zum Verlieben“ den „Tag der Liebe“ in Gemeinschaft zu verbringen. Zur Eröffnung des Abends spielte Jürgen Sprenger ein jazziges Trompetensolo und das Duo „Better together“, bestehend aus Karin Hehr und Simone Battenberg, verzauberte mit seinen Coverversionen von Lovesongs, ehe Pfarrer Ingo Schäfer die offizielle Begrüßung übernahm. Er erläuterte kurz, dass der Valentinstag auf den heiligen Valentin von Rom zurückgeht, der unter anderem Liebespaare und Soldaten gegen den Willen des Kaisers Claudius II. getraut hatte – und dafür im Jahr 269 nach Christus seinen Kopf verlor und als Märtyrer in die Kirchengeschichte einging. Pfarrerin Tamara Schäfer las biblische Texte, unter anderem aus dem Hohelied Salomos und einem Paulus-Brief. Es ging in der Martinskirche allumfassend um die Liebe – ob zwischen Gott und den Menschen, Paaren, Freunden oder Familien. Holk Freytag und seine Ehefrau Brigitte trugen Texte vor, unter anderem von Charles Baudelaire, aus Daniel Glattauers E-Mail-Roman „Gut gegen Nordwind“ und eine Szene aus William Shakespeares „Romeo und Julia“. Doch nicht nur geistliche und geistreiche Texte standen an dem Abend im liebevoll geschmückten Kirchenraum auf dem Programm, denn weil Liebe bekanntlich durch den Magen geht, hatten die „Küchenfeen“ mit Antje Paetzel reichlich aufgetischt. Am großen Buffet gab es mediterrane und heimische Spezialitäten, die die Gaumen der Gäste verwöhnten. Diakonin Sabine Kampmann verteilte auf der Empore den Segen für Paare und Einzelpersonen und der junge Pianist Luis Drakopoulos spielte einige mitreißende Klavierstücke – inklusive „Skyfall“ als Zugabe. Vikarin Teresa Bickert bot ihren H14.9-Gin zum Probieren und Kaufen an. „Die Stadt wünscht sich solche Veranstaltungen, die aus der Bürgerschaft heraus entstehen“, sagte Stadtrat Dr. Rolf Göbel, der privat als Gast dabei war. Er dankte den Initiatoren und Mitwirkenden und sagte: „Dieses Veranstaltungsformat sollte weitergetragen werden.“ Das Schlusswort hatte Ingo Schäfer, der nach einem genussvollen Abend den Segen sprach. (Christopher Göbel, HZ)

Farben und Gefühle im Dialog: Petra Kries zeigt in neuer Ausstellung ihre Werke zum Thema „Wind und Weite – (All)einsamkeit“

Am Freitagabend (16.1.26) waren einige Gäste in das Foyer der Martinskirche gekommen, um mit Petra Kries ihre Ausstellung „Wind und Weite – (All)einsamkeit“ zu eröffnen. Ihre Werke, die durch eine Mischung aus Leichtigkeit, Tiefe und kreativer Experimentierfreude beeindrucken, hat die Künstlerin mit unterschiedlichen Aquarelltechniken, Acrylfarben und Ölkreide erarbeitet. So entstanden Bilder wie „Natur-Harmonie“, das farbintensive „Farbenspiel“ oder „Schiffbruch“, die nachdenklichen „Linien des Lebens“ und „Leben und Tod.“ Besonders ins Auge fielen die humorvollen Upcycling-Objekte: ein Leuchtturm aus Blechdosen und eine überdimensionale Kunstblume, gefertigt aus einem alten Sieb, Eierbechern aus den siebziger Jahren und Gießkannen. Diese Arbeiten zeigen nicht nur handwerkliche Kreativität, sondern auch Kries’ Freude daran, Dingen ein zweites Leben zu schenken. „Wegschmeißen kann jeder“, sagte sie lachend. Sie hat in ihren Werken ihre Traurigkeit und ihre Freude verarbeitet, so dass vor allem eins sichtbar wird: Ihr hilft das Malen, auch schwere Schicksalsschläge zu verarbeiten. "Allein" heißt ein berührendes Bild, auf dem eine Frau am Meer sitzt. Ihr Schatten wird von einem zweiten Schatten begleitet. Es ist ein Bild, das Erinnerung und Trost vereint. Originell ist ein Häkelbild mit sogar selbst gehäkeltem Rahmen. Auf dem textilen Untergrund entfaltet sich mit Acrylfarben ein schönes Naturmotiv. Pfarrerin Tamara Schäfer eröffnete die Vernissage und fasste die Intention der Ausstellung zusammen: Sie stelle die Natur in ihrer Vielfalt und Schönheit dar, aber auch ihre Wandelbarkeit – so wie auch wir Menschen geprägt seien von Glück und Last und mit Veränderungen umgehen müssten. Petra Kries sei es wichtig, immer wieder etwas Neues entstehen zu lassen: "Die Bilder erzählen von der Hoffnung auf das Neue.“ Beim Rundgang spürten die Gäste genau das: den Wind in den Haaren, die Weite des Meeres, die Kraft der fröhlichen Farben. Die Jahreslosung der Evangelischen Kirche „Siehe, ich mach’ alles neu“ schien in vielen Bildern spürbar mitzuschwingen. Gemeinsam stimmten die Besucherinnen und Besucher das Lied „Herr, deine Liebe“ (EG 610) an, in dem es heißt, sie sei „wie Gras und Ufer, wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus“. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Kirche, zu den Gottesdiensten und Veranstaltungen, geöffnet.  (het)

Neues aus dem Weltladen im Januar 2026

Mit dem neuen Jahr hat im Weltladen Bad Hersfeld, der vor über 30 Jahren gegründet wurde, auch etwas Neues begonnen. Am 30.12.2025 wurde vom designierten Dekan Michael Zehender Dagmar Scheiblich verabschiedet, die zwischenzeitlich die Koordination des Ladens übernommen hatte. Gleichzeitig wurde Sven Lademann als neuer hauptamtlicher  Koordinator mit halber Stelle eingeführt. Er ist Kommunikationsdesigner und Marketingspezialist und sieht einen Schwerpunkt seiner Arbeit darin, die Außendarstellung des Weltladens zu intensivieren, um die Bekanntheit des Fairen Handels und seiner Produkte zu erhöhen. Durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit in verschiedensten Bereichen und Vernetzung mit anderen Akteuren können mehr Kunden erreicht und geworben werden. Dazu gilt es, auch die Vermittlung von Wissen über den Fairen Handel, seine Bedeutung und seine Auswirkungen für die Produzenten beizubehalten und den Weltladen als Ort für gute und faire Produkte als Ort der Begegnung weiterhin zu pflegen. Privat interessiert sich Sven Lademann für Naturschutz, Naturnähe und Nachhaltigkeit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Tagesgeschäft wie bisher ehrenamtlich am Laufen halten, freuen sich auf eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. (Christa Damm-Lorenz, Weltladen Bad Hersfeld)

Herzlich willkommen

in der Evangelischen Martinskirchengemeinde

Bad Hersfeld

Kontakt

Evangelische Martinskirche
Schlippental 39
36251 Bad Hersfeld

Pfarrer Ingo Schäfer und

Pfarrerin Tamara Schäfer

ingo.schaefer@ekkw.de

tamara.schaefer@ekkw.de

pfarramt.badhersfeld-martinskirche@ekkw.de

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Ev. Kindertagesstätte:

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06621 71929

Küster Lars Litzenbauer:

06621 3288

Café St. Martin: Bettina Kurth

06621 42653

Werner Herbert (stv. Vorsitzender des Kirchenvorstandes) in Fragen zu Angelegenheiten des KV: 

06621 74907

Hier finden Sie besondere Gottesdienste und Veranstaltungen im Kooperationsraum Hersfeld-Mitte

https://www.ev-kirche-hef-mitte.de

Kreative Räume öffnen

Einmal im Monat gibt es im Gemeindehaus der Martinskirche ein künstlerisches Angebot, das unsere Freude am kreativen Schaffen wecken soll. Das zeigt auch, frei nach Joseph Beuys: Jede ist eine Künstlerin /jeder ist ein Künstler. Es soll kein großer, ästhetischer Anspruch erhoben werden. Allein der Prozess des fantasievollen Schaffens in einem wertfreien Raum steht im Vordergrund. Willkommen sind Menschen ab 8 Jahren. Wir arbeiten in Gruppen mit ca. 7 Personen. Zeitaufwand: Ca. 2 Stunden. Bunte und inspirierte Grüße,

Eure Sabine Kampmann

Kirchensteuer wirkt! Erstaunlich. Erlebbar. Evangelisch.

Die evangelische Kirche engagiert sich in Seelsorge, Diakonie, Jugendarbeit, Lebensbegleitung, Bildung, weltweiter Entwicklungs-arbeit, Kultur, Umweltschutz. Die Vielfalt ist erstaunlich und es gibt sie nur dank einer verlässlichen Finanzierung: der Kirchensteuer. Sie trägt wesentlich zum Wirken von Kirche bei und ermöglicht, dass Kirche für Menschen erlebbar ist. Wie kaum eine andere Organisation begleitet Kirche in allen Lebenslagen – dank der Kirchensteuer kann sie sich darauf konzentrieren, ohne ständig um die Finanzierung zu ringen. Sie nutzt die Kirchensteuer evangelisch: um Glaube, Hoffnung und Liebe (1. Korinther 13, 13) in der Gesellschaft strahlen zu lassen. Man könnte sagen: Es ist wie bei einer Kerze – damit sie leuchten kann, braucht sie das Wachs.Die Website www.kirchensteuer-wirkt.de will auf ansprechende Weise daran mitwirken, dass Mitglieder sich über die Wirksamkeit ihres Beitrags informieren.

Wir freuen uns über Spenden auf folgende drei Konten:

 

Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg – Verwendungszweck „Martinskirche“ 

 

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

IBAN DE96 532 500 00 0001003109

BIC    HELADEF1HER

 

Volksbank Mittelhessen eG 

IBAN: DE50 5139 0000 0026 9124 07

 

Evangelische Bank Kassel

IBAN DE02 520 604 10 0001900102

BIC    GENODEF1EK1                         

Aus: Blick in die Kirche, Ausgabe März 2016

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