Herzlich willkommen in der Evangelischen     Martinskirchengemeinde Bad Hersfeld!

Unsere Kirchengemeinde ist eine von 697 Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Über uns finden Sie auf den nächsten Seiten viele nützliche Informationen und Hinweise. Klicken Sie sich durch unsere Gemeinde und entdecken Sie, was "Kirche" heutzutage jungen und älteren Menschen zu bieten hat.

Glockengeläut der Martinskirche
Quelle Roman Rückner.mp4
MP3-Audiodatei [11.1 MB]
50 Jahre Martinskirche
Ein Film von Bernd Voelker und Richard Eismann (pictura Film- und Medienproduktion) in Zusammenarbeit mit Udo Diegel, Daniela Schönberg und Susanne Peters über die Geschichte der Martinskirche.
Martinskirche-1200.mp4
MP3-Audiodatei [93.5 MB]

Andacht to go für den Sonntag Judika, 29.3.20 von Pfrin. Tamara Schäfer

Willkommen

Im Namen Gottes,

der diese Erde geschaffen hat,

der zu uns sprach in Jesus Christus

und dessen Geist uns nahe ist in allen Dingen. Amen.

Heute ist der Sonntag Judika - „Schaffe mir Recht, Gott!“ - aufgenommen aus den Worten des 43. Psalms. Lasst ihn uns beten.

Psalm 43

Gott, schaffe mir Recht und führe meine Sache wider das unheilige Volk

und errette mich von den falschen und bösen Leuten!

Denn du bist der Gott meiner Stärke: Warum hast du mich verstoßen?

Warum muss ich so traurig gehen, wenn mein Feind mich dränget?

Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten

und bringen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung,

dass ich hineingehe zum Altar Gottes, zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist,

und dir, Gott, auf der Harfe danke, mein Gott.

Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir?

Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist. Amen.

Biblischer Text zum Sonntag

Heute Morgen spricht Gott durch den Hebräerbrief zu uns:

12 Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. 13 So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen. 14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

Angedacht

Liebe Leserinnen und Leser,

„harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist“. So formuliert es der Psalmbeter heute Morgen für uns. In einer unsicheren und für uns ungewohnten Zeit vertrauen wir uns Gott im Gebet an. Hier ist Platz für all das Gute, das wir in diesen Tagen erfahren dürfen, aber hier ist auch Platz für unsere Sorge, hier ist Platz für unsere Angst. Denn im Angesicht der täglichen Nachrichten schleicht sich immer wieder der Zweifel ein: Wie wird es weitergehen? Trifft uns das Virus ebenso hart wie unsere europäischen Nachbarn? Wie lange werden wir die Schutzmaßnahmen noch aufrechterhalten müssen? Und was macht dieser geänderte Alltag mit mir selbst? Werde ich und werden wir als Gesellschaft daraus Lehren ziehen können?

Mitten in diese Fragen hinein drängt sich heute Morgen ein knallhart nüchterner Satz: „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ Ganz schlicht und realistisch hält er fest, dass unsere Zeit und unsere Heimat hier begrenzt sind. Jede Stadt, jedes Dorf, in dem wir Zuhause sind, verändert sich und ist nicht für die Ewigkeit gebaut. Es sind nur Behausungen auf Zeit, in denen wir leben, in denen wir uns einrichten. Mögen wir sie uns auch noch so behaglich und komfortabel gestaltet haben, wir werden nicht an ihnen festhalten können.

Es kann sehr schmerzlich sein, das gewohnte Zuhause zu verlassen: sei es durch finanzielle Einbußen, die einen Umzug nötig machen, sei es durch eine Trennung, die eine neue Wohnung erfordert, sei es durch ein fortgeschrittenes Alter, in dem eine ganztägige Betreuung und Pflege unumgänglich geworden sind und der Umzug in ein Pflegeheim ansteht. Das gewohnte Zuhause zu verlassen, tut weh und meist bleibt ein Stück Sehnsucht danach, die gewohnte Beheimatung wieder zu erfahren.

Doch wir sind stets unterwegs und auf der Reise, sind getrieben von der Zeit und den stetigen Veränderungen, die sie mit sich bringt. Gehen Sie doch einmal durch, in welchen Orten Sie oder Ihre Familienangehörigen bisher gewohnt haben, denken Sie einmal daran, welche Orte die Kinder und Jugendlichen unter uns wahrscheinlich noch in ihrem Leben aufsuchen und sich dort einrichten werden.

Dieses Unterwegssein gleicht einer ewigen Suche nach etwas bleibendem, einer bleibenden Stadt. Dieses Unterwegssein erinnert auch an das wandernde Gottesvolk Israel, das sich durch die Wüste seinen Weg bahnte und mit der Hilfe seines Gottes dann endlich im Land Kanaan eine Bleibe fand. Ähnlich sind auch wir unterwegs nach einer bleibenden Stadt, die zukünftige, die wir suchen.

Von ihr schreibt Johannes in der Offenbarung:

10 Und er … zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, 11 die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; 12 sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten … 14 Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. 18 Und ihr Mauerwerk war aus Jaspis und die Stadt aus reinem Gold, gleich reinem Glas. … 22 Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm. 23 Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, daß sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. (Off 21)

Dieses himmlische Jerusalem ist die zukünftige Stadt, zu der wir unterwegs sind. Sie ist Teil des neuen Himmels und der neuen Erde, die uns verheißen sind. Noch haben wir sie nicht erreicht, noch sind wir nicht am Ziel angekommen. Aber wer diese Stadt erblickt, wer in ihr geht, der hat seine Bleibe gefunden, der ist angekommen und Zuhause an der Seite Gottes. Denn diese Stadt trübt kein Dunkel mehr, diese Stadt erfährt keine Nacht mehr, in der Angst und Schrecken sich Raum greifen. Diese Stadt ist durchweg hell und freundlich, ganz von Gott durchwaltet. Diese neue Stadt bereitet aller Suche ein Ende, sie breitet die Arme weit aus für die, die schon so lange unterwegs sind und lässt sie nicht mehr fort. Denn in ihr sollen wir mit Gott endlich zusammenwohnen. Befreit von aller Rastlosigkeit und Unzufriedenheit, von aller Sorge und allem Leid, das unser Leben durchzieht. Dort sollen wir endlich an Gottes Seite leben dürfen, angekommen in der zukünftigen und bleibenden Stadt.

Noch ist unser Leben unstet und allerlei Gefahren ausgesetzt. Doch wir vertrauen dem Wort unseres Gottes und hoffen darauf, dass auch wir in dieser Stadt gehen werden und unsere Suche dann ihr Ziel erreicht hat. Unser Gott wird uns dieser zukünftigen Stadt Schritt für Schritt näherbringen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. Amen.

Gebet

Der Herr, unser Gott möge uns immerdar sein Geleit geben.

Er möge unseren kleinen Alltag betrachten, den wir mal recht und mal schlecht bestehen müssen,die zwölf Stunden Unrast und die zwölf Stunden Ruhe vor dem Sturm.

Er hat den Tag und die Nacht geschaffen, hat auch den Alltag gemacht und den Schlaf,

und die zwölf Stunden eilen und kümmern und laufen und sorgen und streiten und ärgern und schweigen und die zwölf Stunden ausruhen und nicht mehr sehen und hören.

Er möge sich unser erbarmen am Tage und in der Nacht, in der großen und in der kleinen Welt unseres Alltags, in den Parlamenten, in den Chefetagen und in unseren Häusern.

Er möge uns unsere Krankheiten überstehen lassen und uns in der Jugend und im Alter seine Schulter geben, damit wir uns von Zeit zu Zeit, von Gegenwart zu Gegenwart an ihn lehnen können, getröstet - gestärkt - und ermutigt.                                                                                                (nach H.D. Hüsch)

Vater unser im Himmel …

Es segne und behüte dich der allmächtige und barmherzige Gott, Vater, Sohn und heiliger Geist. Amen

Sehr geehrte Eltern unserer Kita-Kinder,

aufgrund rechtlicher Vorgaben im Zusammenhang mit der Eindämmung des Corona - Virus müssen wir die Kita bis Sonntag, den 19.4.2020 schließen.

Für die unten aufgelisteten Ausnahmefälle wird eine Notgruppe eingerichtet.

Als Ausnahmen gelten Kinder, wenn beide Erziehungsberechtigten des Kindes oder der/ die allein Erziehungsberechtigte zu den folgenden Personengruppen gehören:

  • Angehörige des Polizeivollzugsdienstes
  • Arbeitnehmer des Landes, die bei den Polizeipräsidien tätig sind und
  • Vollzugsaufgaben wahrnehmen
  • Angehörige von Feuerwehren
  • Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte der Justiz
  • Bedienstete des Justiz- und Maßregelvollzuges
  • Bedienstete von Rettungsdiensten
  • Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerkes
  • Helferinnen und Helfer des Katastrophenschutzes
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in medizinischen und pflegerischen Berufen arbeiten, insbesondere
  • Altenpflegerinnen und Altenpflege
  • Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche im Rahmen der stationären Hilfen zur Erziehung oder der Eingliederungshilfe betreuen,
  • Anästhesietechnische Assistentinnen und Anästhesietechnische Assistenten
  • Ärztinnen und Ärzte
  • Apothekerinnen und Apotheker
  • Desinfektorinnen und Desinfektoren
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
  • Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Hebammen
  • Krankenpflegehelferinnen und Krankenpflegehelfer
  • Medizinische Fachangestellte
  • Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentinnen und Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten
  • Medizinisch-technische Radiologieassistentinnen und Medizinisch-technische Radiologieassistenten
  • Medizinisch-technische Assistentinnen für Funktionsdiagnostik oder Medizinischtechnischer Assistenten für Funktionsdiagnostik
  • Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter
  • Operationstechnische Assistentinnen und Operationstechnische Assistenten
  • Anästhesietechnische Assistentinnen/Assistenten
  • Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner
  • Pharmazeutisch-technische Assistentinnen oder pharmazeutisch-technische Assistenten
  • Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten nach § 1 des Rettungsassistentengesetzes
  • Zahnärztinnen und Zahnärzte
  • Zahnmedizinische Fachangestellte
  • ACHTUNG: Diese Ausnahme gilt nicht, wenn Ihr Kind

  • Krankheitssymptome aufweist
  • in Kontakt zu infizierten Personen steht oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind
  • sich in den 14 Tagen vor Inkrafttreten dieser Verordnung oder danach in einem Risikogebiet für Infektionen mit dem SARS-CoV-2—Virus aufgehalten hat und noch keine 14 Tage seit der Rückkehr vergangen sind                              Wir bitten um Ihr Verständnis und informieren Sie über die aktuellen Entwicklungen.                  Mit freundlichen Grüßen, Pfr. Ingo Schäfer und Pfrin.Tamara Schäfer

Videoandacht Bischöfin Dr. Beate Hofmann, Okuli 15.03.2020
Liebe Schwestern und Brüder,
in diesen Tagen erleben wir eine ungewöhnliche Form von Passions- und Fastenzeit.
Die Coronakrise zwingt uns zum „Kontaktfasten“. 7 Wochen ohne, diesmal 7 Wochen
möglichst ohne soziale Begegnungen, damit Menschen vor Ansteckung durch das
Coronavirus geschützt werden. Auch Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen
werden deshalb weitgehend abgesagt. Als EKKW werden wir darum in den nächsten Wochen neue Wege gehen und auch neue technische Möglichkeiten nutzen, um in Kontakt mit Ihnen zu bleiben, um Gottes Wort zu verkündigen und um Sorgenetze zu knüpfen, damit sich möglichst niemand allein und vergessen fühlen muss.
Darum wähle ich diesen Weg eines Videos, um Ihnen Gottes Wort für diesen
3.Sonntag in der Passionszeit auszulegen. Dieser Sonntag hat den schönen Namen
„Okuli“, das heißt „Meine Augen“. „Meine Augen sehen stets auf den Herren“, ist das
Leitwort für diesen Tag. Zu Gott aufsehen, das ist etwas, das mir in diesen
schwierigen Tagen Kraft gibt. In Gottes Wort finde ich Trost und Wegweisung.
Auch das Evangelium für diesen Sonntag will solche Wegzehrung sein. Es steht im
Lukasevangelium, Kapitel 9, Vers 57-62. Es geht darin um den Ernst oder auch die
Unbedingtheit von Nachfolge. Was da gesagt ist, klingt erst einmal nicht nach Trost
und Zuspruch. Es wirkt eher wie eine Zurückweisung, wie eine „soziale Distanzierung“, die wir in diesen Tagen ja einüben sollen. Da heißt es: 57 Und als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wohin du gehst. 58 Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege. 59 Und Jesus sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. 60 Jesus aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes! 61 Und ein andrer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Hause sind. 62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.
Irritierend finde ich das, was Jesus da sagt. Wer Jesus nachfolgen will, der hat kein
Zuhause mehr, der hat keine Familienbindungen mehr und der hat keine Zeit mehr,
sich von seinem alten Leben zu verabschieden. Radikal ist das, verstörend und unerbittlich. Es rührt damit an das Gefühl, das viele von uns in diesen Tagen haben. Von einem Tag auf den anderen hat sich unser öffentliches und soziales Leben verändert. Radikal ist auch das, verstörend und unerbittlich. Doch die angeordneten Maßnahmen dienen dazu, Menschen vor Ansteckung durch das Coronavirus zu schützen und das Gesundheitssystem
funktionsfähig zu halten. Sie wollen nicht Leben zerstören, sondern Leben schützen.
Den Anordnungen zu folgen, ist darum aus meiner Sicht Ausdruck von Verantwortung für die Gesundheit und das Leben anderer. Es ist eine Form von Nächstenliebe und damit ein Weg, in diesen Tagen Nachfolge zu leben. Manches darin wird schwerfallen, manche Absage von Besuchen oder Veranstaltungen tut weh, manche Begegnung wird fehlen. Aber es ist wie in der Nachfolge auch: Wir geben etwas auf und wir gewinnen etwas: Neue Erfahrungen und neue Formen der Gemeinschaft. Wir werden in den nächsten Wochen neue Formen des Kontaktes, auch der Sorge füreinander suchen müssen: per Telefon, über das Internet und in unseren Familien und Nachbarschaften. Auch wir als Kirche und als christliche Gemeinden sind da gefordert. Und darum bitte ich Sie, bleiben Sie über Telefon oder Internet in Kontakt mit denen in Ihrer Nachbarschaft, die niemand haben, der für sie einkauft oder den Arzt holt. Helfen Sie so denen, die am Alleinsein und am Zuhause bleiben leiden.
Die Coronakrise nimmt uns aber nicht nur Begegnungsmöglichkeiten, sie gibt uns
auch mehr Zeit als sonst, weil vieles, was bisher zu unserem Leben gehört, nicht
stattfinden kann. Das schafft Raum für neue Erfahrungen, Zeit für Besinnung, Zeit für
Gebet, Zeit für das Nachdenken über das, was wirklich wichtig ist im Leben. Genau
das ist eigentlich der Sinn von Fastenzeit als Zeit, in der „weniger mehr wird“. So lese
ich auch Jesu radikale Aufforderung: „Lass die Toten ihre Toten begraben, du aber
geh hin und verkündige das Reich Gottes“. Das ist keine Aufforderung, Menschen unbestattet zu lassen, ganz im Gegenteil. Tote zu bestatten gehört zu unserem Leben und Glauben. Jesu Wort ist vielmehr eine Aufforderung, Prioritäten zu setzen und sich klar zu werden, was wirklich wichtig ist im Leben und im Glauben. Die radikalen Worte Jesu zeigen: es gibt nicht ein bisschen Nachfolge und nicht ein bisschen Glaube. Glauben ist eine Lebensform, die das ganze Leben umfasst. Was das konkret bedeutet, und welche Folgen es für das eigene Leben hat, das ist auch in den biblischen Geschichten unterschiedlich. Nicht jeder wird von Jesus in so radikaler Weise aus seinem bisherigen Leben gerissen wie die Menschen im Predigttext aus dem Lukasevangelium. Vielmehr fordert Jesus die Menschen heraus, die neugierig auf ihn und seine Botschaft sind. Er will, dass wir herausfinden, woran unser Herz hängt und was wirklich wichtig ist für sie. Ist der reiche Jüngling bereit, seine Güter zu verkaufen, um Jesus nachzufolgen? Sind andere bereit, das Gewohnte hinter sich zu lassen und sich auf ganz neue Wege einzulassen? Bin ich bereit, nur auf Gottes Ruf zu hören und nicht auf andere Interessen? Bin ich bereit, verantwortlich zu handeln, bin ich bereit, zu erkunden, was Gott mir in diesen Wochen für mein Leben sagen will? Die nächsten Tage und Wochen werden uns Gelegenheit bieten, über solche Fragen nachzudenken. Wir werden erproben, wie es sich anfühlt, Gewohntes hinter sich zu
lassen – um der Liebe willen, um der Verantwortung für uns und andere willen. Das ist auch eine Gelegenheit, Gottes Wort mehr Raum im eigenen Leben zu geben, in der Bibel zu lesen, zu beten, still zu werden und zu hören auf das, was Gott von uns will in diesen Zeiten.
Für diesen herausfordernden Weg der Nachfolge in dieser Zeit des Fastens wünsche
ich Ihnen Kraft, Liebe und Besonnenheit.
Und der Friede Gottes, der weiter ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen
und Sinne in Christus Jesus.
Lebendiger Gott,
wir bitten dich für alle Menschen, die in diesen Tagen von Sorgen und Angst gequält
sind, sei du ihnen nahe, schenk ihnen Gelassenheit und Vertrauen auf dich.
Wir bitten dich für alle, die unter Einsamkeit leiden, weil sie zuhause bleiben müssen
und keiner zu Besuch kommt; schenk ihnen Menschen, die auf andere Weise zeigen,
dass sie da sind und sich kümmern. Wir bitten dich für alle, die krank sind, behüte und begleite sie, sei ihnen nahe in schwierigen Momenten und stärke sie im Ringen um ihre Gesundheit. Wir bitte dich für alle, die sich um Kranke kümmern, gib ihnen Kraft für ihren Dienst und bewahre sie vor Ansteckung. Wir bitten dich für alle, die Verantwortung tragen und jetzt schwierige Entscheidungen treffen müssen, schenk ihnen Besonnenheit, Augenmaß und Mut. Gott, wir bitten dich auch für alle, die jetzt nicht in einem sicheren Zuhause und gut versorgt sind, die auf der Flucht sind oder auf der Straße leben, die keine
Krankenversicherung oder keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Hilf
uns, sie und ihr Leiden nicht zu vergessen und lass uns Wege zur Hilfe für sie finden.
Gott, du bewahrst uns im Leben und im Sterben, dir vertrauen wir uns und unsere
Lieben an. Bleibe bei uns. Amen.

Kirche wird Kulturdenkmal (Mai 2019)

Im Brief vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen an den Kirchenvorstand der Martinskirche heißt es: Im Sinne der systematischen Erfassung und Aktualisierung hat das Landesamt für Denkmalpflege die Nachkriegskirchen der Stadt Bad Hersfeld auf ihren Denkmalwert hin überprüft. Die vergleichende Untersuchung hat ergeben, dass die Evangelische Martinskirche die Kriterien eines Kulturdenkmals nach § 2 Abs. 1 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes (HDSchG) erfüllt. Die Martinskirche wird daher mit sofortiger Wirkung in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen aufgenommen.

Aus: Blick in die Kirche, Ausgabe März 2016

Neues in Kürze und Termine

Andacht zum Sonntag, 29.3.20, von Pfarrerin Tamara Schäfer (siehe links)

Wir sagen „Herzlichen Dank!“

Johann Stumpf hat für die Martinskirche das Bild

"The Descent from the cross" (Der Abstieg vom Kreuz, 1617) von Peter Paul Rubens gemalt. Nach dem Johannesevangelium nimmt Josef von Arimathäa Jesu Leichnam vom Kreuz ab (Joh 19,38). Der sehr bekannte Barockmaler Rubens (1577 - 1640) erschuf dieses Bild für die Kapelle des Kapuzinerklosters in Lille (Frankreich). Es ist heute im Palais des Beaux-Arts in Lille zu sehen. In der Passionszeit stand das Bild im Altarraum und erinnerte an das Leiden und den Tod Christi.

Und wir bedanken uns herzlich:

Für die zwei neuen Kollektenteller.

Fritz Habermehl hat diese für die Martinskirche aus Kirschbaumholz gedrechselt. Wir hoffen, dass wir schon bald wieder Gottesdienst feiern und die Teller dann zum Einsatz kommen dürfen.

Gott segne Geber und Gaben!

Andacht to go

Im kleinen Kasten neben unserem Schaukasten an der Martinskirche liegt nun immer eine „Andacht to go“ zum Mitnehmen für Sie bereit.

Alle Andachten to go können Sie nachlesen unter Veranstaltungen.

Wir helfen Ihnen!

In Ihrer Martinskirchengemeinde kümmern sich ab sofort freiwillige Helfer um Menschen, die ihre Einkäufe in der momentanen Situation nicht selbst erledigen können oder dürfen. Sie brauchen Hilfe? Sie kennen jemanden, der unseren Einkaufs-Hilfsdienst (Lebensmittel, Apotheke...) benötigt?

Dafür hat Pfarrer Ingo Schäfer mit dem Kirchenvorstand und den Jugendlichen der Gruppe "Pasta People" einen Hilfsdienst organisiert,

Rufen Sie uns bitte an oder schreiben Sie uns eine E-Mail und wir kümmern uns um Sie.

Pfarrbüro: 06621-2801 / E-Mail: martinskirche.bad-hersfeld@ekkw.de

Liebe Gemeindemitglieder, aufgrund des Coronavirus haben wir uns dazu entschlossen, in den kommenden Wochen keine Gottesdienste zu feiern. Der Schutz aller Menschen vor dem Virus steht für uns an erster Stelle. Diese Regelung gilt zunächst bis Ende April 2020.

Den aktuellen Entwicklungen und Vorgaben der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, des Landkreises Hersfeld-Rotenburg sowie der Hessischen Landesregierung entsprechend können sich kurzfristige Änderungen ergeben. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Sonntags ist unsere Kirche von 10 bis 12 Uhr für persönliche Gebets- und Andachtszeiten geöffnet.

Für persönliche Anliegen stehen Ihnen Pfarrerin Tamara und Pfarrer Ingo Schäfer unter der Telefonnummer 06621-2801 oder per E-Mail an martinskirche.bad-hersfeld@ekkw.de gerne zur Verfügung.

Unsere Kita wird bis zum 19.4.20 geschlossen. (Mehr dazu links)

Dazu: Videogottesdienst der Bischöfin Dr. Hofmann vom 15. März auf der landeskirchlichen Homepage, www.ekkw.de

(Abdruck siehe links)

Neubeginn - Update im Glauben

Bettina Pfeiffer und Pfrin. Schäfer laden einmal im Monat das sog. „Mittelalter“ in den Gemeinderaum ein. Gemeinsam möchte die Gruppe "Mittendrin" mit Interessierten dem Glauben im Alltag auf der Spur sein, neue Lieder singen und sich im Gespräch austauschen.

Termine

Kontakt

Pfarrer Ingo Schäfer und

Pfarrerin Tamara Schäfer

ingo.schaefer@ekkw.de

tamara.schaefer@ekkw.de

martinskirche.bad-hersfeld@ekkw.de

06621 2801

Ev. Kindertagesstätte:

Eveline Leiter-Bublitz

06621 71929

Küster Lars Litzenbauer:

06621 3288

Café St. Martin: Traute Hinz

06621 3737

Werner Herbert (stv. Vorsitzender des Kirchenvorstandes) in Fragen zu Angelegenheiten des KV: 

06621 74907

Konfirmandenunterricht

Diakonin Sabine Kampmann,

01512 536 1434

sabine.kampmann@ekkw.de

Hier finden Sie uns

Evangelische Martinskirche
Schlippental 39
36251 Bad Hersfeld

Wir freuen uns über Spenden auf folgende drei Konten:

 

Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg – Verwendungszweck „Martinskirche“ 

 

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

IBAN DE96 532 500 00 0001003109

BIC    HELADEF1HER

 

VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg

IBAN DE17 532 900 00 0001005871

BIC     GENODEF1EK1

 

Evangelische Bank Kassel

IBAN DE02 520 604 10 0001900102

BIC    GENODEF1EK1                         

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