Herzlich willkommen in der Evangelischen     Martinskirchengemeinde Bad Hersfeld!

Unsere Kirchengemeinde ist eine von 697 Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche

von Kurhessen-Waldeck. Über uns finden Sie auf den nächsten Seiten viele nützliche Informationen und Hinweise. Klicken Sie sich durch unsere Gemeinde und entdecken

Sie, was "Kirche" heutzutage jungen und älteren Menschen zu bieten hat.

Glockengeläut der Martinskirche
Quelle Roman Rückner.mp4
MP3-Audiodatei [11.1 MB]
50 Jahre Martinskirche
Ein Film von Bernd Voelker und Richard Eismann (pictura Film- und Medienproduktion) in Zusammenarbeit mit Udo Diegel, Daniela Schönberg und Susanne Peters über die Geschichte der Martinskirche.
Martinskirche-1200.mp4
MP3-Audiodatei [93.5 MB]

Wir wünschen Ihnen alles Gute, viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr!

„Siegesmarsch“ der Posaunen am 12. Dezember 2021 in der Adventsandacht

Mit dem Siegesmarsch aus „Judas Maccabäus“ von Händel begrüßte der Posaunenchor des CVJM und der Evangelischen Kirchen in Bad Hersfeld am dritten Advent die Besucher und Besucherinnen des musikalischen Gottesdienstes in der Martinskirche.

Pfarrerin Tamara Schäfer lud ein: „Zur Ruhe kommen, loslassen, was uns gerade noch beschäftigt hat. Jetzt hier sein und Kerzenlicht und Schmuck, Wort und Musik auf sich wirken lassen.“ Bevor die Gemeinde das Lied „Es kommt ein Schiff“ (EG 8) sang, las Schäfer eine Meditation dazu vor: „Adventliche Lieder sind nicht nur von Worten geprägt. Ebenso wichtig sind ihre Symbole und Gesten, Stimmungen und Bilder. Als das Lied „Es kommt ein Schiff geladen“ entstand, waren viele Menschen zwar Analphabeten, aber sie konnten Bilder lesen. Gegenstände, Blumen und Tiere wussten sie als Symbole zu deuten. Religiöse Bilder dienten weniger zur Illustration als vielmehr der Verkündigung. "Es kommt ein Schiff geladen" gehört zu den bekanntesten Advents- und Weihnachtsliedern. In der Vergangenheit wurde es dem mittelalterlichen Mystiker Johannes Tauler (1300–1361) zugeschrieben. Drei spätmittelalterliche Handschriften legen allerdings nahe, dass das Lied erst im 15. Jh. entstanden ist, vermutlich im Elsass. Inhaltlich zentral ist die Schiffsmetaphorik, die sich auf Maria und die Menschwerdung Christi bezieht. Ein Schiff macht sich aus seinem Heimathafen bei Gott auf. Sein Segel ist die Liebe, sein Mast der Heilige Geist, seine Last ist teuer, denn es ist trägt Gottes Sohn. „Sein Anker haft‘ auf Erden, / da ist das Schiff am Land.“ Mit diesem Schiff wird die schwangere Maria als Gottesgebärerin beschrieben. Sie ist die von Gott Auserwählte, geprägt von der Liebe Gottes zu ihr und dem Wirken des Heiligen Geistes an ihr. In der christlichen Tradition wird sie auch als „navis gaudiorum" (Schiff der Freuden) und "foederis arca" (Arche des Bundes) gefeiert. Dieses Marienlied wurde später vom protestantischen Pfarrer Daniel Sundermann (1550-1631) bearbeitet. Er rückte Christus in den Vordergrund. So preist die 5. Strophe nicht mehr Maria als Mutter Gottes, die gelobt werden muss. Stattdessen nehmen die beiden letzten Strophen nun das Leiden und Sterben Jesu und seine Auferstehung auf: „5. Und wer dies Kind mit Freuden / umfangen, küssen will, / muss vorher mit ihm leiden / groß Pein und Marter viel, 6. danach mit ihm auch sterben / und geistlich auferstehn, / das ewig Leben erben, / wie an ihm ist geschehn.“ In dieser Form ist es heute auch im katholischen Gesangbuch zu finden.

Mit seiner Bearbeitung spannt Sundermann nun einen großen Bogen. Er beginnt damit, dass sich das Schiff auf den Weg macht, um Gottes Sohn zur Welt zu bringen und endet mit der persönlichen Nachfolge Jesu, die Freude, Leiden und ewiges Leben umfasst. So werden wir selbst zum Hafen, an dem das Schiff vor Anker gehen will.“

(Michael Fischer, Liederlexikon.de, Alle Jahre wieder, Benno Verlag)

Es folgte eine Meditation zu „Maria durch ein Dornwald ging.“ (EGplus 2)

„Ein weiteres ausdrucksstarkes Bild besingt das Lied „Maria durch ein Dornwald ging“. Lange galt, dass es um 1600 im thüringischen Eichsfeld als Wallfahrtslied entstanden sein könnte. Das vermutete auch der Liederforscher August von Haxthausen (1792–1866), der es 1850 in seine Sammlung aufnahm. Dagegen spricht allerdings, dass es in keinem der vielen Gesangbücher des 17. oder 18. Jahrhunderts zu finden ist. Deshalb scheint es durchaus möglich, dass es erst um 1850 in dieser Form entstand. Bei Haxthausen hat das Lied noch vier weitere Strophen, die Jesu Namensgebung, Taufe, Patengeld und Erlösersein besingen. Doch heute werden im protestantischen wie katholischen Raum nur noch die ersten drei gesungen. Im Lukasevangelium erzählt der Evangelist von zwei Besuchen. Zuerst besucht der Engel Gabriel die junge Maria und kündigt ihr die wunderbare Geburt eines Sohnes an, worauf Maria antwortet: „Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast.“ Daraufhin besucht die schwangere Maria ihre Cousine Elisabeth, die ebenfalls ein Kind erwartet, nämlich Johannes den Täufer. Im Lied geht es um den Weg, den Maria auf sich nimmt, um Elisabeth zu besuchen. Dieser Weg ist ein dichtes Gestrüpp aus Dornen, bedrohlich und fast undurchdringlich. In der Tat hatte Maria einen dornigen Weg vor sich: Sie war Josef zwar zur Ehe versprochen, aber noch nicht mit ihm zusammen, als sie schwanger wurde. Sie hätte wie eine Ehebrecherin verstoßen und nach damaligem Gesetz gesteinigt werden können. So dachte Josef, sie heimlich zu verlassen, wird aber im Traum von einem Engel davon abgehalten. Auch ihre Reise angesichts der Volkszählung nach Bethlehem ist beschwerlich, 150 km zu Fuß oder auf dem Esel, auf schmalen Gebirgspfaden, hochschwanger. Die zweite Strophe erinnert an ein „Rätsellied": „Was trug Maria unter ihrem Herzen?" „Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen.“ Doch denken wir an Marias weiteren Weg, kommen Schmerzen und Sorgen hinzu. Die Flucht vor Herodes, dem Kindermörder, das Ausharren unter dem Kreuz Jesu und sein Tod. In der katholischen Tradition eingebettet in die sieben Schmerzen der seligen Jungfrau.

In der dritten Strophe antwortet die Natur auf den dornengesäumten Weg der Maria mit einem Rosenwunder. Die fahlen Zweige blühen auf, neues Leben kehrt zurück, ein neuer Anfang ist gesetzt. Mit Jesu Geburt verhält es sich ähnlich: Er setzt einen neuen Anfang in der Geschichte Gottes mit den Menschen, durchbricht das Dunkel, das die Völker bedeckt, und schenkt neues und ewiges Leben. Schließlich findet sich im Lied durchgängig das Motiv des Tragens. Der Dornwald hat kein Laub mehr getragen, Maria trägt Jesus unter ihrem Herzen, und dann tragen die Dornen Rosen.

(Meinrad Walter, Katholisch.de, Liederlexikon.de, Heiligenlexikon.de)

Was tragen wir in dieser Zeit, allein oder gemeinsam? Was tragen wir unter unseren Herzen? Wo hoffen wir darauf, dass sich ein neuer Anfang auftut? Nicht nur in der Pandemie, vielleicht auch Zuhause, in der Nachbarschaft oder unserer Kirche. Erbarme dich unser in diesen Tagen, hilf uns tragen, was uns beschwert und wie Dornen sticht, hilf uns sehen, wo Rosen für uns blühen und uns strahlen lassen. Amen.“

"Tschau" nach über 40 Jahren

Unsere Erzieherin Andrea Baumgarten wurde in den Ruhestand verabschiedet

Wer eine solche Abschiedsfeier bekommt, der hat sie sich wirklich verdient! Andrea Baumgarten wurde im Gottesdienst zur Verabschiedung in ihren Ruhestand viel Lob und Anerkennung für ihre langjährige Mitarbeit im Kita-Team zuteil. "Ein halbes Leben haben wir zusammengearbeitet", blickte Kita-Leiterin Eveline Leiter-Bublitz in ihrer sehr emotionalen Ansprache zurück. "Was ich an dir so mag, ist deine wertschätzende Art den Kindern gegenüber. Du siehst sie immer als einen Schatz an", sagte sie und betonte: "Die Früchte deiner Arbeit sind sichtbar." Pfarrer Ingo Schäfer berichtete in Richtung der anwesenden Kita-Kindern von seinen Erfahrungen, wie er die zukünftige Ruheständlerin erlebt hatte: "Sie war eine Beschützerin, passte immer sehr genau auf euch auf, tröstete, war fröhlich, tanzte und bestieg sogar mutig das Kita-Dach, um von dort Blätter wegzuräumen." Dies hätte sie alles tun können, weil sie selbst so beschützt sei: "Sie sitzt unter dem Schirm Gottes."  Herzlichen Dank sagten auch die Mitglieder des Kirchenvorstandes sowie des Elternbeirates der Kita. "Guter Gott, segne den Blick zurück und den Weg nach vorne", bat Schäfer am Ende und sprach den Wunsch aller aus: "Mögen Sie, Frau Baumgarten, möglichst oft den Weg ins Schlippental finden."  

Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Kirche wird Kulturdenkmal (Mai 2019)

Im Brief vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen an den Kirchenvorstand der Martinskirche heißt es: Im Sinne der systematischen Erfassung und Aktualisierung hat das Landesamt für Denkmalpflege die Nachkriegskirchen der Stadt Bad Hersfeld auf ihren Denkmalwert hin überprüft. Die vergleichende Untersuchung hat ergeben, dass die Evangelische Martinskirche die Kriterien eines Kulturdenkmals nach § 2 Abs. 1 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes (HDSchG) erfüllt. Die Martinskirche wird daher mit sofortiger Wirkung in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen aufgenommen.

Aus: Blick in die Kirche, Ausgabe März 2016

Neues in Kürze und Termine

Kreative Räume öffnen 

"Vor längerer Zeit gab es in der Martinsgemeinde einmal die sogenannte „Malschule". Diese Idee möchte ich aufgreifen und mit meinen eigenen kreativen Methoden füllen, wobei der Begriff „Schule" nicht ganz zutreffend ist, denn hier soll es keine Bewertungen geben. Einmal im Monat wird demnächst im Gemeinde-haus der Martinskirche ein künst-lerisches Angebot stattfinden, das unsere Freude am kreativen Schaffen wecken soll. Das zeigt auch, frei nach Joseph Beuys: Jede ist eine Künstlerin /jeder ist ein Künstler. Es soll kein großer ästhetischer An-spruch erhoben werden. Allein der Prozess des fantasievollen Schaffens in einem wertfreien Raum steht im Vordergrund. Willkommen sind Menschen ab 8 Jahren. Wir arbeiten in Gruppen mit ca. 7 Personen.

Zeitaufwand: Ca. 2 Stunden inclusive gemeinsamer Vor- und Nachbe-reitung. Bei Interesse bitte im Pfarramt melden unter 06621-2801 oder an pfarramt.badhersfeld-martinskirche@ekkw.de mailen.

Bunte und inspirierte Grüße, ich freue mich auf die sprudelnde Kreativität."

(Eure Sabine Kampmann)

Weihnachtsgrüße aus dem Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg: https://www.youtube.com/watch?v=KFkiNLEMv-k

Weihnachtliche Konfistunde

Der Baum ist angekommen

Ein herzliches Dankeschön an die Helfer und an die Familie Licht für den schönen Weihnachsbaum in unserer Kirche.

Kinder und Jugendliche müssen das Schülertestheft oder einen aktuellen Schnelltest vorzeigen. Es gelten grundsätzliche Maskenpflicht und Abstandsregeln.

Model für einen guten Zweck

Mischa Serve, Erzieher in Ausbildung in unserer Kita, ist das Sprachrohr der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, um zum Impfen zu ermuntern. Nun hängt ein Banner mit ihm am Eingang zum Haus der Kirche in Kassel. Ein tolles Ergebnis für eine gute Botschaft!

Gottesdienste in unserer Kirche

Alle Gottesdienste finden unter 2 G-Bedingungen statt. Die Teil-

nehmerzahl ist auf 40 Personen beschränkt und wir bitten unsere Kirchenbesucher/innen, sich an die Hygienemaßnahmen zu halten. Verzichten Sie auf das Hände-schütteln und desinfizieren Sie Ihre Hände am bereitgestellten Gerät. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Termine

Do, 13. Januar 2022, 15 Uhr

Café St. Martin: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen" (Jahreslosung 2022)

Kontakt

Pfarrer Ingo Schäfer und

Pfarrerin Tamara Schäfer

ingo.schaefer@ekkw.de

tamara.schaefer@ekkw.de

pfarramt.badhersfeld-martinskirche@ekkw.de

06621 2801

Ev. Kindertagesstätte:

Eveline Leiter-Bublitz

06621 71929

Küster Lars Litzenbauer:

06621 3288

Café St. Martin: Traute Hinz

06621 3737

Werner Herbert (stv. Vorsitzender des Kirchenvorstandes) in Fragen zu Angelegenheiten des KV: 

06621 74907

Hier finden Sie uns

Evangelische Martinskirche
Schlippental 39
36251 Bad Hersfeld

Wir freuen uns über Spenden auf folgende drei Konten:

 

Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg – Verwendungszweck „Martinskirche“ 

 

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

IBAN DE96 532 500 00 0001003109

BIC    HELADEF1HER

 

VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg

IBAN DE17 532 900 00 0001005871

BIC     GENODEF1EK1

 

Evangelische Bank Kassel

IBAN DE02 520 604 10 0001900102

BIC    GENODEF1EK1                         

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