Weltgebetstag 2020: "Steh' auf und geh'!"

In Gedanken in Simbabwe: Kinder feierten fröhlich in der Martinskirche

Ermutigt gingen die vielen kleinen Besucher des Gottesdienstes in der Martinskirche am Freitagmorgen (6. März) zurück in ihre Schulklassen der Grundschule an der Sommerseite und Kindergartengruppen der Martinskirche, der Kita Zu den Hl. Aposteln und der Kita in der Nachtigallenstraße. Sie hatten zusammen den Weltgebetstag gefeiert und somit Leib und Seele gestärkt. „Wenn Ihr hinfallt, steht wieder auf“, sagte Pfarrerin Tamara Schäfer zu ihnen. Dies ist das Motto des diesjährigen Weltgebetstages, zu dem Frauen aus Simbabwe Lieder und Texte ausgesucht haben, um ihr Land und ihre Botschaft vorzustellen. „Nimm' deine Matte und geh'“, heißt es demnach. Die Matte ist in Simbabwe ein Alltagsgegenstand. Morgens nach dem Schlafen wird sie zusammengerollt und tagsüber als Sitzgelegenheit mitgenommen. Wie die Matte werden die Erfahrungen, Erlebnisse, Krankheiten und Alltagsereignisse mit herumgetragen, so ist die Matte ein Symbol für das, was wir tragen und ertragen. Nachdem die Kinder einstimmig „Salibonani“, die Begrüßung in der Sprache der Ndebele gesungen hatten, trug das Kita-Team der Martinskirche ein buntes Programm mit Wissenswertem und fröhlichen Liedern in der passend zu dem afrikanischen Land mit Flaggen und landestypischen Tieren geschmückten Kirche vor. „Jesus liebt mich ganz gewiß“, sangen alle noch gemeinsam. Am Ausgang gab es Affenbrotbaum-Bananenkuchen, Popcorn und ein Steh-Auf-Männchen für alle mit auf den Weg.

(Text und Fotos Hettenhausen)

Zum Themengottesdienst am Sonntag:

Der Weltgebetstag der Frauen stand in diesem Jahr unter dem Motto "Steh auf und geh". So gestalteten Pfarrerin Tamara Schäfer, Jutta Annuseit, Marianne Bierschenk, Andrea Erhardt-Handtke, Silke Jungk und Vera Hettenhausen den Gottesdienst unter dem Motto Simbabwe. Simbabwe bedeutet "Steinhaus". Das afrikanische Land ist geprägt von großen Unterschieden. Verschiedene Völker und unterschiedliche Sprachen prägen das Land, das sich seit dem Jahr 2000 in einer Wirtschaftskrise befindet und heute zu einem der höchstverschuldeten Länder der Erde gehört. Und das trotz eine reichen Vorkommens an Bodenschätzen. Im Gottesdienst wurden Briefe von Frauen aus Simbabwe vorgelesen, in denen sie von ihrem Land berichten. Das Land wurde in der Vergangenheit immer wieder durch Unruhen belastet, doch seit 2017 kehrte nach Wahlen etwas Ruhe ein. "Sicher könnt Ihr verstehen, wie weh es uns tut, so viel Negatives über unser Land zu hören", heißt es in einem der Briefe. "Wir haben auch viel Gutes. Wir schätzen unsere Kultur, die auf Gemeinschaft aufbaut, und den starken Familienzusammenhalt." In der Kirche waren viele Informationen über Simbabwe ausgestellt und die Kirche war vom Weltgebetstags-Gottesdienst mit KiTa- und Schulkindern am Freitag noch geschmückt. Lieder aus Simbabwe oder die von Gott und dem Land handelten bereicherten den Gottesdienst.

Vor Beginn des Gottesdienstes bekamen die Besucher kleine Matten. "Nimm deine Matte und geh!", sagt Jesus im Evangelium des Johannes. Diese Matten konnten die Gottesdienstbesucher symbolisch mit ihren Sorgen und Ängsten beschriften und rund um eine Kerze am Altar ablegen. Die Kollekte des Sonntags ist für Projekte in Simbabwe bestimmt, wo Frauen und Kinder noch immer oft unter schlechten Bedingungen leben müssen. (Sexuelle) Gewalt und nicht ausreichende Schulbildung sind nur zwei Probleme in Simbabwe. Beim anschließenden Kirchenkaffee gab es Muffins aus Maismehl und Gespräche. Das WGT-Motto 2020 "Steh auf und geh" kann mit "Nimm dein Leben selbst in die Hand" übersetzt werden. Es ist eine Botschaft der Hoffnung und des Aufbruchs, Probleme zu erkennen und zu meistern. Mit Gottes Hilfe und mit Eigenverantwortung und Initiative. (Text und Fotos: Christopher Göbel)

Das Titelbild „Rise! Take Your Mat and Walk” zeigt das gesellschaftliche Leben in
Simbabwe: Im oberen Teil stellt die Künstlerin Nonhlanhla Mathe von rechts nach links
den Übergang von einer dunklen, schwierigen Vergangenheit in eine vielversprechende
Zukunft dar. Im unteren Teil des Bildes hat sich die Malerin von der Bibelstelle
Johannes 5, 2-9 a inspirieren lassen. Diese Bibelstelle steht im Mittelpunkt des
Weltgebetstags. Darin geht es um Jesu Heilung des Gelähmten mit den Worten „Steh
auf und geh“.

Weltgebetstag 2019

Bienenwachs und Honigkuchen

Kinder lernten zum Weltgebetstag Slowenien in der Martinskirche kennen (2019)

Die kleine Elisabeth zündete stolz die auf dem Altar der Martinskirche stehende Kerze aus Bienenwachs an. So begann der Weltgebetstagsgottesdienst für Kinder am 1. März in der Martinskirche. Es ging thematisch in das Land Slowenien, in dem Bienen eine sehr große Rolle spielen. Deshalb sah die Kirche mit den vielen gebastelten Honigwaben, Bienen und riesigen Blüten wie ein Bienenstockhaus aus. Eine große Biene war die Erzählerin. In dem drolligen Kostüm steckten abwechselnd Andrea Baumgarten und Sarah Dittmar-Raaz, zwei Erzieherinnen unserer Kita. Die Besucher lachten über die Form der Flagge, die aussah wie ein Schnitzel, ein Eichhörnchen oder ein Huhn, wie die Slowenen es selbst bezeichnen. Abenteuerlich war die gemeinsame Jagd nach einem Grottenolm, dem Tier, das tief unten in vielen slowenischen Höhlen zu finden ist. Alle in der Kirche machten das fröhliche Spiel mit und „Hu, wir haben keine Angst“ hallte am Ende immer lauter durch das Kircheninnere. Das Kita-Team der Martinskirche hatte anlehnend an Liturgieempfehlungen slowenischer Frauen einen rundum gelungenen Gottesdienst zusammengestellt, der Groß und Klein begeisterte. Auch Kinder der katholischen Kita der St. Lullus-Sturmius-Gemeinde sowie der Grundschule an der Sommerseite waren gekommen. Nach einer vergnüglichen und informativen Stunde gab es für jeden Gast leckere Honigbrote.

Weltgebetstag 2018

Zusammen nach Surinam: Der südamerikanische Staat war Thema eines Kinder-Gottesdienstes zum Weltgebetstag in der Martinskirche

 

Überall, wo du hingehst und lebst in Surinam, wird zusammen gekocht, gegessen und gefeiert. Davon erzählt das surinamische Kinderlied „Ala Presi“, das übersetzt heißt „Überall gibt es einen Koch in der Küche“. Kinder der Kindertagesstätte der evangelischen Martinskirche sangen dieses fröhliche Lied gestern Morgen vor dem Altar. Gestern wurde weltweit in über 170 Ländern der Weltgebetstag in ökumenischen Gottesdiensten begangen. Deshalb hatte sich das Kita-Team zu diesem besonderen Tag auch etwas Besonderes ausgedacht. Es lud zu einem Kinder-Gottesdienst ein, zu dem viele Gäste, unter anderem auch die Erstklässler der Grundschule an der Sommerseite sowie die Kinder der Katholischen Kindertagesstätte Zu den heiligen Aposteln, kamen. Surinam, dem kleinen, südamerikanischen Land in Südamerika, galt in diesem Jahr das Interesse am WGT. Dort leben Menschen unterschiedlichster Herkunft, mit vielen Religionen und Kulturen friedlich zusammen. Die mehr als 500000 Einwohner teilen sich in mehr als zwanzig ethnische Gruppen auf. 37,4 % sind afrikanischer Herkunft, 27,4 % sind indischer Herkunft und 13,7 % sind Javaner. 48,4 % sind Christen, 22,3 % sind Hindus und 13,9 % sind Muslime. Die Vielfalt in Surinam spielgelt sich auch auf den Speiseplänen und in den Kochtöpfen wider. Weil eben in Surinam das gemeinsame Kochen eine wichtige Rolle spielt, rührten die Kinder, als sie das Kinderlied sangen, symbolisch fleißig mit ihren Kochlöffeln in einem großen Kochtopf. Die Kirche war mit viel Bastelarbeit, mit bunten Vögeln, von der Decke baumelnden Affen, Schildkröten und Schmetterlingen, geschmückt und bot so einen schönen Anblick. Gerne hatte das Kita-Team die Anregung von Pfarrer Karl-Heinz Barthelmes zu einem solchen Gottesdienst aufgenommen und hatte mit ihm deshalb im Januar an einer Schulung hierzu in Bebra teilgenommen. Susanne Fuest, die Sprengelbeauftragte für Kinder-Gottesdienste im Sprengel Hersfeld, hatte diese organisiert. Von ihr bekam das Kita-Team viel Unterstützung. Pfarrer Christoph Rode begrüßte zunächst in Vertretung für Pfarrer Barthelmes die Gäste auf Niederländisch, das die Amtssprache in Surinam ist. Und Pröpstin Sabine Kropf-Brandau, die als interessierte  Besucherin kam, sprach zum Abschied den Segen. „So groß ist die Welt, so bunt und schön“, lautete die Botschaft dieses Gottesdienstes. Die Besucher ließen sich Surinam schmecken, indem sie frittierte Kochbananen und Kokoskuchen vernaschten. Die Kinder konnten neben den vielen Informationen türkisfarbene Armbänder und selbst gebastelte Schmetterlinge und Schildkröten mit nach Hause nehmen.

Weltgebetstag 2017

Bibingka-Kuchen gab es auch

Die Philippinen waren das Thema des Gottesdienstes am 5. März, den Frauen aus unserer Gemeinde gestalteten. Philippinische Frauen hatten die Liturgie zum Weltgebetstag am 3. März erarbeitet.  Ihre Vorschläge hatte das GD-Team., bestehend aus Marianne Bierschenk, Silke Jungk, Jessica und Vera Hettenhausen, Andrea Ehrhardt-Handtke und Marliese Schade, aufgegriffen. Danach wurde der leckere Philippinische Kokosnusskuchen, nach Originalrezept gebacken, beim Kirchenkaffee verköstigt.

Thema 2017: „Was ist denn fair?“

Globale Gerechtigkeit steht im Zentrum des Weltgebetstags von Frauen der Philippinen

Studientage: Am 19.01.2017, 9.30 – 16.00 Uhr und am 20.01.2017, 15.00 - 19.00 Uhr

Martinskirche, Bad Hersfeld, Schlippental 39

 

Was ist denn fair?“ Diese Frage beschäftigt uns, wenn wir uns im Alltag ungerecht behandelt fühlen. Sie treibt uns erst recht um, wenn wir lesen, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. In den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage. Mit ihr laden uns philippinische Christinnen zum Weltgebetstag ein. Ihre Gebete, Lieder und Geschichten wandern um den Globus, wenn ökumenische Frauengruppen am 3. März 2017 Gottesdienste, Info- und Kulturveranstaltungen vorbereiten.

Die über 7.000 Inseln der Philippinen sind trotz ihres natürlichen Reichtums geprägt von krasser Ungleichheit. Viele der über 100 Millionen Einwohner leben in Armut. Wer sich für Menschenrechte, Landreformen oder Umweltschutz engagiert, lebt nicht selten gefährlich. Ins Zentrum ihrer Liturgie haben die Christinnen aus dem bevölkerungsreichsten christlichen Land Asiens das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt 20, 1-16) gestellt. Den ungerechten nationalen und globalen Strukturen setzen sie die Gerechtigkeit Gottes entgegen. Ein Zeichen globaler Verbundenheit sind die Kollekten zum Weltgebetstag, die weltweit Frauen und Mädchen unterstützen. In den Philippinen engagieren sich die Projektpartnerinnen des Weltgebetstags Deutschland u.a. für das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Empowerment von Frauen, für ökologischen Landbau und den Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Kindern.

Für alle, die mehr wissen und sich beim Weltgebetstag engagieren, bietet die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck Studientage an. Sie finden am 19. Januar 2017 von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr oder am 20. Januar 2017 von 15.00 bis 19.00 Uhr in der Martinskirche, Schlippental 39 in Bad Hersfeld statt. Aus Organisationsgründen wird gebeten, sich bei Elisabeth Böttcher, Tel: 06677 / 918993 oder Martha Powischil, Tel. 06677 / 368 anzumelden. Ein kleiner Imbiss steht gegen Spende bereit. Auch können Produkte des Eine-Welt-Ladens erworben werden.

Was eigentlich weggeworfen wird, kann durch Handarbeit zur Kunst werden: In der Martinskirche waren am Stand des Weltladens Schmuck und Teelichter aus Capiz-Muscheln beliebte Kauf-Objekte.

Hersfelder Zeitung, 21.01.2017

Vorbereitungsseminare zum Weltgebetstag 2016

am 14. und 15. Januar in der Martinskirche

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„Zimtzicke“ gab den Rumbarhythmus: Zwei Seminare in der Martinskirche bereiteten auf den Weltgebetstag vor, der Kuba in den Fokus stellt

Es ist nicht allzu schwer, karibisches Flair zu verbreiten. „Wenn wir zu Guantanamera eine Cha Cha Cha tanzen, sind wir schon fast in Kuba angekommen“, erklärte die Musikerin Irene Lochner am Donnerstag und am Freitag in der Martinskirche. In Kuba wurde von einem siebenköpfigen Komitee und weiteren 20 Frauen aus christlichen Organisationen eine Gottesdienstordnung für den diesjährigen Weltgebetstag am 4. März geschrieben, die nun in zwei Seminaren etwa 130 in der Gemeindearbeit Tätigen aus dem Kreisgebiet vorgestellt wurde. Die Referentinnen, Pfarrerin Gloria Dück, Sprengelbeauftragte für Frauenarbeit, Pfarrerin Tanja Griesel vom Referat Erwachsenenbildung Kassel und Renate Ehmer, hatten umfangreiche Informationen zusammengestellt, um genügend Anregungen für die Gottesdienstgestaltung zu geben. So bereiste zum Beispiel Ehmer im Vorfeld 18 Tage lang das Land und besuchte verschiedene Projekte. Kuba ist ein Land im Wandel. Die seit der Kubanischen Revolution 1959 vorherrschende Blockadepolitik der USA und Westeuropas weicht auf, wovon sich viele Menschen bessere Lebensperspektiven und die Achtung aller Menschenrechte erhoffen. Dies erfuhren die Seminarbesucher unter anderem von Ehmer, während Griesel über die Bibelarbeit und die empfohlene Liturgie referierte. Auf den Stufen zum Altar waren landestypische Gegenstände hübsch dekoriert worden. Gebastelte „Mariposa Blanca“ -Blumen standen dort. Der Schmetterlingsjasmin ist die Nationalblume des Landes. Durch ein großes Fenster strahlte die Sonne (in Form eines gelben Tuches) hindurch. Hier war das Leitbild des WGT, das Ruth Mariet Trueba Castro gestaltet hat, symbolisch nachgestellt worden. Dück lieferte hierzu die Erläuterungen. Der Blick durch das offene Fenster zeigt kubanisches Leben, den Eselskarren, die kargen Felder und die hochgewachsenen Königspalmen. Die stehen für die Unbeugsamkeit der Bewohner, der Karren beschreibt den arbeitsreichen Alltag der ländlichen Bevölkerung. Das zentrale Motiv, eine große, helle Hand, die eine kleine, dunkle Hand hält, weist auf das Motto des Weltgebetstages hin: „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf.“ „Alle Generationen und Hautfarben müssen zusammenarbeiten“, interpretierte Dück. Irene Lochner stellte die fröhlichen Lieder mit Klavierbegleitung vor. Sie forderte dazu auf, „Zimtzicke, Zimtzicke“ zu rufen, damit man schnell den kubanischen Rumba-Rhythmus präsent habe. Das klappte bei dem begeisterungsfähigen, mittanzenden Publikum hervorragend. Ernst Kreis hatte dazu passend lateinamerikanische Klanghölzer und Rasseln mitgebracht, die er verteilte. Für die Gaumenfreude in den Pausen sorgte mit landestypischen Gerichten wieder Elisabeth Böttcher. Sie tischte das Nationalgericht, Reis mit Bohnen, und auch kubanischen Kaffeelikör auf. Mit Produkten aus Kuba hatte der Eine-Welt-Laden einen Info-und Verkaufstisch vorbereitet. Musik und Lebensfreude sind typisch in Kuba. Davon konnten sich die Teilnehmer der kurzweiligen Seminare überzeugen, weshalb man sich auf deren Themengottesdienste Anfang März mit Sicherheit freuen kann.

Vorbereitungsseminare zum Weltgebetstag 2015

am 29. und 30. Januar in der Martinskirche 

Hersfelder Zeitung, 31. Januar 2015

Weltgebetstag 2014 in der Martinskirche

 


Anlässlich des Weltgebetstages, den Frauen rund um den Erdball immer am ersten Freitag im März feiern, hatte das WGT-Team der Martinskirche am Sonntag, 9. März 2014, den Themengottesdienst über Ägypten gestaltet. Um den Nil und die Bedeutung des Wassers ging es im Besonderen in der Liturgie, die von Frauen aus Ägypten mit vielen Informationen über ihr Land und dessen Bevölkerung zusammengestellt wurde. Die zentrale Botschaft des diesjährigen Weltgebetstages war es, die Zukunftsvision vom "lebendigen Wasser", wie sie Jesus im Gespräch mit einer Samaritanerin formulierte, zu vermitteln. Jesus sagte: "Das Wasser, das ich ihnen geben werde, wird in ihnen zu einer Quelle sprudelnden Wassers für das ewige Leben." Wasser ist wertvoll und hat in einem Land wie Ägypten, das zu 90 Prozent aus Sand- oder Steinwüste besteht, eine besondere Bedeutung. Wie das Wasser des Nils verzweigt seinen Weg durch die Trockenheit sucht, wird es zum Zeichen der Hoffnung. Nach dem Gottesdienst lud das WGT-Team zu "Brunnengesprächen" ein, die im "Café auf Zeit" im Gemeinderaum anschließend gemütlich vertieft wurden.

 

 

Studientage in der Martinskirche bereiteten auf den Weltgebetstag am 7. März 2014 vor

 

 

An zwei Studientagen im Januar stellten Pfarrerin Gloria Dück, Sprengelbeauftragte für Frauenarbeit, Tanja Griesel und Renate Ehmer im Namen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in der Martinskirche die von ägyptischen Frauen empfohlene Liturgie für den Weltgebetstag vor. Rund 120 Besucherinnen aus den Kirchengemeinden des Kreises hörten von den Lebenssituationen der Frauen, lauschten einem Vortrag über Land und Leute und bekamen jede Menge Informationen und Ideen für die Gestaltung ihrer Gottesdienste präsentiert. Den Imbiss hatte Elisabeth Böttcher zubereitet. Dück bedankte sich bei den Vertreterinnen der Martinskirche für deren Unterstützung bei den Projekttagen. Andrea Ehrhardt-Handtke, Marianne Bierschenk, Holde Göbel sowie Silke Jungk waren die fleißigen Helferinnen.

                                                  

Quelle: Hersfelder Zeitung

Neues in Kürze und Termine

Andacht zum Sonntag, 29.3.20, von Pfarrerin Tamara Schäfer (siehe links)

Wir sagen „Herzlichen Dank!“

Johann Stumpf hat für die Martinskirche das Bild

"The Descent from the cross" (Der Abstieg vom Kreuz, 1617) von Peter Paul Rubens gemalt. Nach dem Johannesevangelium nimmt Josef von Arimathäa Jesu Leichnam vom Kreuz ab (Joh 19,38). Der sehr bekannte Barockmaler Rubens (1577 - 1640) erschuf dieses Bild für die Kapelle des Kapuzinerklosters in Lille (Frankreich). Es ist heute im Palais des Beaux-Arts in Lille zu sehen. In der Passionszeit stand das Bild im Altarraum und erinnerte an das Leiden und den Tod Christi.

Und wir bedanken uns herzlich:

Für die zwei neuen Kollektenteller.

Fritz Habermehl hat diese für die Martinskirche aus Kirschbaumholz gedrechselt. Wir hoffen, dass wir schon bald wieder Gottesdienst feiern und die Teller dann zum Einsatz kommen dürfen.

Gott segne Geber und Gaben!

Andacht to go

Im kleinen Kasten neben unserem Schaukasten an der Martinskirche liegt nun immer eine „Andacht to go“ zum Mitnehmen für Sie bereit.

Alle Andachten to go können Sie nachlesen unter Veranstaltungen.

Wir helfen Ihnen!

In Ihrer Martinskirchengemeinde kümmern sich ab sofort freiwillige Helfer um Menschen, die ihre Einkäufe in der momentanen Situation nicht selbst erledigen können oder dürfen. Sie brauchen Hilfe? Sie kennen jemanden, der unseren Einkaufs-Hilfsdienst (Lebensmittel, Apotheke...) benötigt?

Dafür hat Pfarrer Ingo Schäfer mit dem Kirchenvorstand und den Jugendlichen der Gruppe "Pasta People" einen Hilfsdienst organisiert,

Rufen Sie uns bitte an oder schreiben Sie uns eine E-Mail und wir kümmern uns um Sie.

Pfarrbüro: 06621-2801 / E-Mail: martinskirche.bad-hersfeld@ekkw.de

Liebe Gemeindemitglieder, aufgrund des Coronavirus haben wir uns dazu entschlossen, in den kommenden Wochen keine Gottesdienste zu feiern. Der Schutz aller Menschen vor dem Virus steht für uns an erster Stelle. Diese Regelung gilt zunächst bis Ende April 2020.

Den aktuellen Entwicklungen und Vorgaben der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, des Landkreises Hersfeld-Rotenburg sowie der Hessischen Landesregierung entsprechend können sich kurzfristige Änderungen ergeben. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Sonntags ist unsere Kirche von 10 bis 12 Uhr für persönliche Gebets- und Andachtszeiten geöffnet.

Für persönliche Anliegen stehen Ihnen Pfarrerin Tamara und Pfarrer Ingo Schäfer unter der Telefonnummer 06621-2801 oder per E-Mail an martinskirche.bad-hersfeld@ekkw.de gerne zur Verfügung.

Unsere Kita wird bis zum 19.4.20 geschlossen. (Mehr dazu links)

Dazu: Videogottesdienst der Bischöfin Dr. Hofmann vom 15. März auf der landeskirchlichen Homepage, www.ekkw.de

(Abdruck siehe links)

Neubeginn - Update im Glauben

Bettina Pfeiffer und Pfrin. Schäfer laden einmal im Monat das sog. „Mittelalter“ in den Gemeinderaum ein. Gemeinsam möchte die Gruppe "Mittendrin" mit Interessierten dem Glauben im Alltag auf der Spur sein, neue Lieder singen und sich im Gespräch austauschen.

Termine

Kontakt

Pfarrer Ingo Schäfer und

Pfarrerin Tamara Schäfer

ingo.schaefer@ekkw.de

tamara.schaefer@ekkw.de

martinskirche.bad-hersfeld@ekkw.de

06621 2801

Ev. Kindertagesstätte:

Eveline Leiter-Bublitz

06621 71929

Küster Lars Litzenbauer:

06621 3288

Café St. Martin: Traute Hinz

06621 3737

Werner Herbert (stv. Vorsitzender des Kirchenvorstandes) in Fragen zu Angelegenheiten des KV: 

06621 74907

Konfirmandenunterricht

Diakonin Sabine Kampmann,

01512 536 1434

sabine.kampmann@ekkw.de

Hier finden Sie uns

Evangelische Martinskirche
Schlippental 39
36251 Bad Hersfeld

Wir freuen uns über Spenden auf folgende drei Konten:

 

Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg – Verwendungszweck „Martinskirche“ 

 

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

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VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg

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Evangelische Bank Kassel

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