Osterimpressionen 2024

Das etwas andere Abendmahl: Ein stimmungsvolles Erlebnis (15.3.24)

Der Dompfaff ruft zur Stille

Bilder von Karl Riemenschneider waren in der Martinskirche ausgestellt

In der Martinskirche wurden am Freitag, 9. Februar, mit einem musikalischen Abendgebet von Sabine Kampmann Bilder von Karl Riemenschneider präsentiert. Die Ausstellung verdankt ihren Titel „Der Dompfaff ruft zur Stille“ einem kleinen Bild mit einem keck dreinschauenden Vogel. Pfarrer Ingo Schäfer begrüßte die Anwesenden und erläuterte den Titel: „Ruhe und Konzentration gehören zusammen. In der Ruhe entwickelt man Ideen und findet Antworten.“  Karl Riemenschneider erzählte, er habe bisher nur für sich gemalt. An seiner Entscheidung, nun seine Werke öffentlich zu zeigen, sei maßgeblich Sabine Kampmann beteiligt gewesen. Seit Mitte 2022 leitet sie eine Malschule in den Räumen der Martinskirche und inspiriert deren Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur kreativen Entfaltung. Der Malerei war Riemenschneider schon über Jahre hinweg zugetan, denn als Maler und Lackierer sei ihm eine ästhetische Gestaltung immer wichtig gewesen, betonte er. „Nun gibt mir auch das Zeichnen die Möglichkeit, Schönheit erlebbar zu machen“, sagte er. Seine Werke offenbaren seine Bewunderung für schöne Bauwerke und deren bauliche Details, für Städteansichten, Landschaften und seine Liebe zur Natur. Sie nehmen einen zum Beispiel mit nach Wetzlar, Melsungen, Brandenburg und in die Bretagne. Man steht als Betrachter vorm Hersfelder Abtschlösschen, Am Rainchen in Rotenburg/F. und hat einen schönen Blick auf das Schloss Neuhof. Eine Schildkröte lacht einen an, ein Schmetterling flattert entgegen. Die Bilder, die meist nur die Größe von Glückwunschkarten haben und nicht größer als DIN A 4 sind, transportieren eine Leichtigkeit, sie wirken nicht konstruiert und sind, wie der Künstler verriet, „aus lockerer Hand intuitiv auch mal in nur einer halben Stunde gemalt worden.“ Riemenschneider zeigt in seinen Werken seinen Blick auf die Welt und die Gäste der Vernissage ließen sich gerne in seine Wahrnehmung mitnehmen. Bis Ostern kann die Ausstellung während der Veranstaltungszeiten der Kirche besucht werden.

Aus unserer Malschule in der Adventszeit (2023)

Martinskirche wird zum Partykeller (3.11.2023)
Erste Jugenddisco: DJ BenH heizt rund 80 Konfirmanden ordentlich ein

Wer am Freitagabend an der Bad Hersfelder Martinskirche vorbeispazierte, wird bemerkt haben, dass an diesem Abend etwas anders war als sonst. Mickie Krause, die "Village People" oder "Friesenjung" von Joost, Ski Aggu und Otto Waalkes dröhnte laut aus den Kirchenmauern. Die Gemeinde hatte zur ersten "Konfi-Disco" eingeladen, auf der DJ BenH einige Stunden lang richtig Party mit den jungen Menschen machte.

"Man darf feiern und glücklich sein, denn Gott will, dass wir - auch in Zeiten von Krieg und Krisen - glücklich sein sollen", rief Pfarrer Ingo Schäfer zu Beginn den jungen Gästen zu. Die erste Disco dieser Art in Bad Hersfeld wurde von der Martinskirche in Zusammenarbeit mit der Stadt- und Johanneskirchengemeinde organisiert. Dass gefeiert werden konnte, dafür sorgte Benjamin Heer, alias BenH, der in der Region bekannte Party- und Kirmes-DJ. "Es ist schon ungewöhnlich, in einer Kirche aufzulegen", so Heer. Doch das hielt ihn nicht davon ab, aktuelle Partykracher und Gute-Laune-Musik von "YMCA" über "Griechischer Wein"
und "The Final Countdown" bis zu "Mädchen auf dem Pferd" und "We will rock You" aufzulegen. Nach einem etwas verhaltenen Beginn, in dem sich das Geschehen meist am Rand abspielte, enterten die Mädchen und Jungen nach und nach die Tanzfläche. Bei "Macarena", "Cotton Eye Joe" oder "Komm, wir machen Polonaise" waren dann die Dämme gebrochen. Die Lichtshow und die Musik verwandelten den modern-sakralen Kirchenraum in eine Party-Location, wie sie dort noch nicht erlebt wurde. Einige Pfarrerinnen und Pfarrer
umliegender Gemeinden waren ebenfalls dabei und zeigten sich begeistert von der Idee. Für die meist 13- bis 14-jährigen Partygäste war die Konfi-Disco eine gelungene Gelegenheit, in sicherem Rahmen ausgelassen zu feiern und Spaß zu haben. Im Jugendraum gab es Knabberzeug und Erfrischungsgetränke und im Vordergrund von allem stand der Partyspaß, den die Jugendlichen sichtlich hatten. Nach knapp vier Stunden war
Schluss und das Fazit war einhellig: "Eine super Sache!" (Christopher Göbel)

 

https://osthessen-news.de/n11752325/erste-jugenddisco-dj-benh-heizt-rund-80-konfirmanden-ordentlich-ein.html

"NaturKraft": Eine Ausstellung mit Werken von Petra Kries

Ihrem Lieblingsbild hat Petra Kries den Titel „Sonnenaufgang“ gegeben. Zu sehen ist dieses Bild im Rahmen einer Galerie mit dem Namen „Natur Kraft“ in den Räumen der Martinskirche. „Mir geht es vordergründig um die Natur in meinen Bildern“, erklärte die Künstlerin anlässlich ihrer Vernissage. Deshalb hat sie ihre Motive wie die Nordseewellen, ein Muschelstrand, Pferde, Blumenwiesen oder ein Leuchtturm teils im Mondschein oder im Strahl der Sonne gemalt. Für Hersfeld-Fans ist auch etwas dabei: Beim Bild „Hersfeld“ fällt der Blick des Betrachters im Wechsel vom Morgen zur Nacht auf die schöne Stadtkirche. Ihr „Engel“ stehe stellvertretend für einen Menschen, der viel Leid erfahren habe. Es habe Mut gebraucht, das Bild in die Ausstellung mitaufzunehmen, verriet Kries, die mit der Darstellung einen Teil ihrer Vergangenheit aufgearbeitet hat. Wichtig sei ihr die Botschaft, sich selbst nie aufzugeben. Seit Anfang dieses Jahres nimmt Kries an den Malstunden mit Sabine Kampmann im Gemeinderaum der Martinskirche teil. Vorher habe sie auch schon gemalt, doch nun mache ihr der fröhliche Austausch in der Gruppe viel Spaß. Mit 23 Werken präsentierte Kries nun die Ergebnisse ihres eifrigen Schaffens. (bis Oktober 2023)

Herzliche Grüße vom Kirchentag in Nürnberg (7. bis 11. Juni 2023)

Fünf Stationen zum Glauben (Ende Januar 2023)

Ein kreativ gestalteter Jugendgottesdienst wurde zu einem besonderen Erlebnis

Erstmals luden die Martinskirchengemeinde zusammen mit der Stadt- und Johannes-kirchengemeinde ihre aktuellen Konfirmationsjahrgänge zu einem gemeinsamen Jugendgottesdienst in einer neuen Form in die Räume der Martinskirche ein. „YouGo“ hieß das Angebot, das junge Menschen neugierig auf Themen des Glaubens machen sollte. Nach der Begrüßung und dem gesungenen Lied „Laudato si“ konnten die rund 50 gekommenen Gäste in freier Wahl und Abfolge fünf Stationen besuchen. Auf der Empore wurden sie von Diakonin Sabine Kampmann erwartet, um sich Gedanken über das Beten zu machen. Jeder und jede schrieb sich „sein“ bzw. „ihr“ Gebet auf. Im Anschluss an die Gesprächsrunden konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen kreativ ein Kreuz verzieren. Pfarrer Frank Nico Jaeger ließ vor dem Altar in der Gemeinschaft Stille erleben und das Abendmahl feiern. Im Gemeinderaum stand das Thema “Salbung und Segnung“ im Vordergrund. Die Pfarrerinnen Dr. Ann-Cathrin Fiß und Silke Kohlwes halfen beim Austeilen der duftenden Öle, mit denen man sich gegenseitig mit guten Wünschen salbte. Im neu eröffneten Jugendraum der Martinskirche ermunterte Pfarrer Ingo Schäfer die Besucherschar: „Ihr könnt mich alles, was ihr schon immer mal zum Thema Glauben wissen wollt, fragen.“ Weil Glaube auch durch den Magen geht, verteilte vorm Kircheneingang Michael Stein frisch gebrutzelte Bratwürste an hungrige Kirchenbesucher und -besucherinnen. Das Fazit der Jugendlichen fiel nach dem 90-minütigen Programmangebot positiv aus. Statt „uncool“ und „langweilig“ lauteten die Beurteilungen „ansprechend“, „kreativ“ und „lecker“. Über das gelungene Experiment, mit dem das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wurde, freuten sich am Ende auch die Verantwortlichen. 

Ein Gemeinschaftswerk unserer "Malschule" verschönert unseren Eingangsbereich (Frühjahr 2023)

16 Himmel": Sechzehn Tafeln zum Erinnern von Sabine Kampmann (Nov. 2022)

„Ein Kunstwerk, das man nicht anschaut, ist blind“, sagte die Künstlerin Sabine Kampmann während ihrer Vernissage in der Martinskirche. Kunst müsse gesehen werden, um zum Nachdenken und zu Gesprächen anzuregen. Deshalb freute sich Kampmann besonders, dass nun nach fünf Jahren ihr Werk „16 Himmel“ seinen Platz in der Kirche als Dauerleihgabe gefunden hat. „Es ist wie sein Bestimmungsort, als wäre das Bild extra für diese große Wand im Foyer gefertigt worden“, stellte Pfarrerin Tamara Schäfer fest. Beim Betreten der Kirche hat man die sechzehn gleichförmigen Tafeln in einer Gesamtgröße von 16 Quadratmetern sofort im Blick, sodass sie einen in ihren Bann ziehen können. Im Papiermüll auf der Straße habe sie vor Jahren ein Büchlein über die Stolpersteine in Hersfeld und somit über die Schicksale Hersfelder Juden entdeckt, erzählte Kampmann. Der Gedanke, dass diesen Menschen nie ein Grab oder persönliche Worte einer Trauerrede gewidmet wurden, habe sie dann emotional sehr aufgewühlt. So entstanden die Himmel in leuchtend violetter Farbe, auf denen Kampmann in goldener Farbe Texte schrieb. Es sind Worte von Mascha Kaléko, Helmut Gollwitzer, Rose Ausländer und auch von Kampmann selbst. „Liebe Berti“, so beginnt ihr „Liebesbrief“ an ein jüdisches Mädchen, dessen Foto neben der Tafel hängt. Die Worte auf dieser Tafel klingen wie Poesie. Einige Fotos der Juden und Bilder der Stolpersteine hatte Kampmann aus dem Büchlein ausgeschnitten und ihrem Werk zugefügt. Es sei keine historische Aufarbeitung, sondern ihre persönliche, betonte Kampmann ihre Vorgehensweise. Man entdeckt auf den Tafeln und Texten immer wieder etwas Neues, was zum Verweilen einlädt. Auf einer Tafel steht zum Beispiel in 21 Sprachen das Wort „Frieden“. Die sechzehn Tafeln zeugen nicht nur von Abschied, sie spenden auch Trost und Hoffnung. Ein von Kampmann mit Musik und Gesang selbst gestalteter Konzertgottesdienst bildete den Rahmen der Vernissage, zu der sich einige Gäste einfanden, um mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen.

Aufregende skate experience

Mit den Skateboards ging es für unsere Jugendstunde auf die Rampe im Gemeindezentrum der Johanneskirche. Das war Spaß pur!

Danke an Elmar Henrich, der unsere Gruppe mit Pfr. Schäfer betreute.

Fleißige Künstler*innen

Unsere Malstunde war zum letzten Treff im Jahr 2022 wieder gut besucht.

Sabine Kampmann hat den Teilnehmenden wieder jede Menge gute Tipps im Umgang mit Pinseln und Farben gegeben.

Unsere Jugendstunde war auf Tour:

Am 21. Oktober 2022 besuchten wir die Jump Fabrik in Fulda

Wir- die Kaktuskinder - sind eine lustige Gruppe von Jugendlichen, die miteinander viel unternehmen. Wir kochen zusammen, fahren Schlittschuh, gehen Bowlen und machen harte Workouts im Fitness-Studio zum Beispiel. Vor allem reden und lachen wir viel. Hast du Lust mitzumachen, dann melde dich bitte unter 06621 2801 (Pfr. Schäfer) oder einem Kaktuskind.

Ergebnisse unserer Malschule mit Sabine Kampmann im Herbst 2022

Zum Dank und zur Begrüßung: Der Ernte-Dank- Gottesdienst kam gut an (2022)

Mit den reichlichen Gaben Gottes aus Gärten und vom Feld war unsere Kirche am 2. Oktober zum Erntedankfest hübsch dekoriert. Die Kita-Kinder hatten am Freitag zuvor in der Andacht den Altarraum mit vollem Eifer geschmückt. Einige Zugezogene waren unserer Einladung zu einem Begrüßungsgottesdienst mit dem Motto „Schön, dass Du da bist“ gefolgt und haben sich darüber gefreut. „Beim Kirchenkaffee sind wir rasch ins Gespräch gekommen“, stellte Pfarrerin Tamara Schäfer glücklich fest. Der Gottesdienst war sehr gut besucht. Auch die Konfirmanden und Konfirmandinnen waren bei der Lesung in verteilten Rollen mit dabei.

Viel diskutiert, geplant, gewandert und gut gegessen: Der Kirchenvorstand kehrte begeistert von seiner Freizeit aus Brotterode zurück (2022)

Zu seiner Vorstandssitzung im April traf sich unser Kirchenvorstand nicht wie gewohnt im Gemeindesaal im Schlippental, sondern 100 km entfernt im Seminarraum der Evangelischen Familienerholungs- und Bildungsstätte auf dem Seimberg im schönen Brotterode. Erinnerungen an die gelungene Freizeit dort vor eineinhalb Jahren wurden wach. Die KV-Mitglieder verweilten mit dem Pfarrehepaar Ingo und Tamara Schäfer drei Tage dort und hatten ein intensives Programm. Nachdem zunächst über die Vorstellungen von christlicher Gemeinschaft diskutiert wurde, beschäftigte sich die Gruppe mit dem Auftrag der Kirche ("Kirche bewegt") und ordnete Angebote und Wünsche nach dem Reflexionsmodell der Landeskirche ein. Eine morgendliche Andacht mit neuen Passionsliedern und der Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Adler am Sonntag in der Brotteröder Kirche, dem noch eine nette Gesprächsrunde mit Mitgliedern des dortigen Kirchenvorstandes vor der Kirche folgte, bereicherten das Programm ebenso wie die gemütlichen, abendlichen Ausklänge nach getaner, geistiger Arbeit. Von der Unterkunft und dem tollen Essen waren alle auch dieses Mal wieder begeistert. Mit vielen guten Ideen für die Schwerpunkte der KV-Arbeit in den nächsten Jahren begab man sich wieder in Richtung Heimat.

Model für einen guten Zweck (2022)

Mischa Serve, Erzieher in Ausbildung in unserer Kita, ist das Sprachrohr der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, um zum Impfen zu ermuntern. Nun hängt ein Banner mit ihm am Eingang zum Haus der Kirche in Kassel. Ein tolles Ergebnis für eine gute Botschaft!

Wir feierten Ernte Dank im schönen Gottesdienst am 3. Oktober 2021

Unser Pfingstfest und der Evangelische Kirchentag (2021)

Eine musikalische Einstimmung durch die Posaunen der Musiker und Musikerinnen des CVJM und der ev. Kirche in Hersfeld unter der Leitung von Gesa Hild gab es vor dem Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt auf der Pfarrwiese im Schlippental.

Im Anschluss an den Gottesdienst in unserer Kirche, der unter dem Motto „Schaut hin“ des am selben Tag in Frankfurt beginnenden ev. Kirchentages stand, fand eine Offene Kirche zum Thema „Gerechtigkeit - Frieden - Bewahrung der Schöpfung“ mit Rollups und Materialien zum Mitnehmen statt. Kirchenvorsteher Dr. Wolfgang Thon hatte dieses Informationsangebot organisiert und verteilte Kirchentagschals. Die Pianistin You Kyong Kim begleitete die Offene Kirche und die Abendgebete am Freitag und Samstag danach mit konzertanten Klängen. Mit dem Gottesdienst am Sonntag mit Prädikantin Mohr endete unser Programm zum Kirchentag. Dazu lohnt sich ein Blick auf unsere Videos.

 

Osterfeuer und Posaunenklänge (April 2021)

Die Martinskirchengemeinde lud zu folgenden Kar- und Osterangeboten ein: Am Gründonnerstag gab es einen Video-Gottesdienst zur Karwoche sowie ein Video mit einem Abendmahls-Gedenken auf unserem Youtube-Kanal. Passionsmusik erklang in unserer "offenen Kirche" von 10 bis 12 Uhr am Karfreitag. Am Ostersonntag trafen wir uns um 6 Uhr am Osterfeuer zu einer kleinen Andacht und am Ostermontag spielte um 10 Uhr der Posaunenchor unter der Leitung von Gesa Hild im Pfarrgarten. Ein weiterer schöner Film mit einer Kreuzweg-Andacht entstand von und mit unserem Kita-Team. Herzlichen Dank allen Beteiligten und den Besuchern für ihr Interesse. Unser Ostergarten vor dem Pfarrhaus war über mehrere Wochen geöffnet.

"Mit Jesus Abendmahl feiern": Neben dem von Sabine Kampmann gemalten Bild zum Abendmahl stand eine Box, aus der man sich Anregungen für eine Abendmahlsfeier zu Hause mitnehmen konnte, unter anderem ein Rezept für ein biblisches Fladenbrot. Im Abendmahl schenkt Jesus Dir seine Nähe, Vergebung, Gemeinschaft mit allen Glaubenden und der ganzen Schöpfung sowie Stärkung auf Deinem Weg in dieser Zeit. Pfarrerin Tamara Schäfer (2.von rechts) stellte zusammen mit Andrea Baumgarten und Mischa Serve vom Kita-Team sowie Bennet und Malin aus der Kita den Osterweg auf der Pfarrwiese vor.

Innehalten: Vor dem Kreuz stand ein Korb mit "Sorgensteinen". Hier konnte man sein Sorgen mit einem Stein ablegen. Das Holz für das Kreuz kam vom Hof Meisebach.

Aus der Hersfelder Zeitung vom 5. Februar 2021:

Ein Ausflug mit Programm: Der Kirchenvorstand der Martinskirche besuchte die Partnergemeinde in Brotterode (2020)

 

Eine Kirchenvorstandssitzung an einem ungewohnten Ort erlebte das Vorstandsteam der Martinskirche vor Kurzem. Denn man befand sich im Haus am Seimberg, der Evangelischen Familienerholungs- und Bildungsstätte in idyllischen Brotterode-Trusetal und somit im schönen Thüringer Wald. An dem Seminarwochenende im Oktober wurde viel diskutiert, besprochen und einfach mal nur beim Kaffeetrinken oder bei einem Glas Wein über Gott und die Welt geplaudert. Das Hauptthema in den Seminarstunden war das Abendmahl. Das jeweilige Abendmahlsverständnis und seine Aspekte in der Bibel wurden aufgegriffen. Es war ein sehr harmonisches Miteinander unter den Teilnehmern/innen. Alle kamen begeistert nach Hause zurück mit dem Wunsch, so einen gemeinsamen Ausflug unbedingt zu wiederholen, ruhig auch mit demselben Ziel. Brotterode ist nämlich einen Besuch wert. Unser Pfarrehepaar Schäfer wusste dies bereits, denn es hat viele Jahre in der Nähe gewirkt. Ein schöne Wanderung zur bekannten Skisprungschanze und ein Besuch am Sonntag in der Evangelischen Kirche Brotterode zu deren Ernte-Dank-Fest standen auf dem Programm. Nach dem dortigen Gottesdienst wurde die Hersfelder Gruppe sympathisch vom dortigen Pfarrer Andreas Adler und KV-Mitgliedern empfangen und zum Kaffee eingeladen. Es entstanden sofort nette Gespräche, auch mit schönen Erinnerungen. Denn die Brotteröder Kirchengemeinde war schon vor der Wiedervereinigung eine Partnergemeinde der Martinskirche. Der 56-jährige Brotteröder Bäckermeister Christian Lohse zum Beispiel hat bereits zu seiner Konfirmation und auch in seiner 36-jährigen Arbeit als Kirchenvorsteher immer wieder Besuch aus Hersfeld empfangen und erinnerte sich an unsere Kirchenältesten Horst Kilian (†) und Friedrich Hafermaas, der leider nicht mitkommen konnte. Zur guten Laune an diesem Wochenende trug auch erheblich die hervorragende Unterkunft samt Verpflegung bei. Allen im Gedächtnis bleiben wird auch Pfarrerin Tamara Schäfers besondere Andacht zum 30. Gedenken an die Wiedervereinigung am 3. Oktober. (het)

Wir sagen „Herzlichen Dank!“ (März 2020)

Johann Stumpf hat für die Martinskirche das Bild "The Descent from the cross" (Der Abstieg vom Kreuz, 1617) von Peter Paul Rubens gemalt. Nach dem Johannesevangelium nimmt Josef von Arimathäa Jesu Leichnam vom Kreuz ab (Joh 19,38). Der bekannte Barockmaler Rubens (1577 - 1640) erschuf dieses Bild für die Kapelle des Kapuzinerklosters in Lille (Frankreich). Es ist heute im Palais des Beaux-Arts in Lille zu sehen. In der Passionszeit stand das Bild im Altarraum und erinnerte an das Leiden und den Tod Christi.

Und wir bedanken uns herzlich für die zwei neuen Kollektenteller:

Fritz Habermehl hat sie für die Martinskirche aus Kirschbaumholz gedrechselt. Wir freuen uns sehr, dass diese Teller in unseren Gottesdiensten zum Einsatz kommen dürfen.

Gott segne Geber und Gaben!

Gut sortiert und gut verkauft

Der 2. Hand-Basar "Sonne, Mond und Sterne" am 15.2. 2020 in unseren Kirchenräumen war wieder sehr gelungen dank vieler fleißiger Helfer/innen und dem Förderverein "Martinskids".

             Wir hatten wieder einen schönen Weihnachtsbaum
Wir bedanken uns wieder herzlich bei der Familie Licht sowie den "Baumfällern"; Wilfried Bierschenk, Lars Litzenbauer mit tatkräftiger Unterstützung unseres Pfarrers Ingo Schäfer. Die Kita-Kinder hatten fleißig gebastelt und sich somit an der schönen Dekoration des Baumes in der Kirche beteiligt. (Dezember 2019)

Urkunden, Blumen und Sekt

Am 1. Advent (1.12.19) wurden die gewählten Kirchenvorsteher/innen Werner Herbert, Vera Hettenhausen, Dorothee Lengemann, Barbara Fenner-Latzel, Dr. Wolfgang Thon,  Christopher Göbel, Jutta Annuseit, Sylvia Braun und Silke Jungk in ihre Ämter eingeführt. Kirchenältester ist Friedrich Hafermaas, Kirchenälteste wurde Marianne Bierschenk. Nach dem Gottesdienst mit dem tollen Chor "Singclusive" luden Schäfers die aktuellen und ausgeschiedene Amtsinhaber zum Sekt ein.

Das Team ist komplett

Am Sonntag, 22.9.19, wurde für sechs Jahre unser Kirchenvorstand gewählt. Herzlichen Dank den Wahlhelfern und allen, die an diesem Tag im Einsatz waren. Von 1836 Wahlberechtigten in unserer Gemeinde haben 330 gewählt. Das ist eine Beteiligung von 17,9 %. Gewählt wurden Dr. Wolfgang Thon, Vera Hettenhausen, Barbara Fenner-Latzel, Jutta Annuseit, Werner Herbert, Christopher Göbel, Dorothee Lengemann und Sylvia Braun. Dazu berufen wurde Silke Jungk. Kirchenältester bleibt weiterhin Friedrich Hafermaas. Als Kirchenälteste wurde Marianne Bierschenk bestimmt. Am 1. Advent (1.12.19) wird der neue Kirchenvorstand ins sein Amt eingeführt.

Erntedankfest und Kirchenvorstandswahl in der Martinskirche
am 22. September 2019
Unter der Mitwirkung der Kinder des evangelischen Martinskirchenkindergartens und der Krabbelgruppe sowie einiger Konfirmandinnen feierte Pfarrer Ingo Schäfer am 22. September das Erntedankfest in der Martinskirche. Es waren so viele Besucher gekommen, dass zusätzliche Stuhlreihen aufgestellt werden mussten und immer noch nicht alle einen Sitzplatz fanden. Denn zahlreiche Gemeindemitglieder sowie Eltern und Großeltern der Gemeindejüngsten waren gekommen, um zum einen den Erntedankaltar zu bestaunen und den Darbietungen der Kinder zu lauschen. Pfarrer Schäfer bezog die Kinder immer wieder in den Gottesdienst und die Predigt, bei der es unter anderem um die Sonne ging, ohne die keine Pflanze auf der Erde gedeihen kann, auf lockere Art und Weise mit ein. Sogar den Schlusssegen durfte eines der Kinder gemeinsam mit Schäfer spenden.
Schäfer dankte im Gottesdienst auch den Mitgliedern des Fördervereins "Martinskids", der in diesem Jahr das 20-jährige Bestehen feiert. Vor einer Woche hatten die Vereinsmitglieder den Herbstbasar in den Gemeinderäumen und der Kirche ausgerichtet. Im Anschluss an den Erntedankgottesdienst hatte die Gemeinde bei strahlendem Sonnenschein zu einem kleinen Erntedankfest mit Bratwürstchen und Beilagen in den Kirchengarten eingeladen.
Zeitgleich fand die Kirchenvorstandswahl statt, bei der zahlreiche Gemeindemitglieder ihre Stimme für das Gremium abgaben, das für die kommenden sechs Jahre gemeinsam mit dem Pfarrer-Ehepaar Tamara und Ingo Schäfer die Gemeinde leiten wird. Die Ergebnisse der Kirchenvorstandswahl wurden am Sonntag, 29. September, im Gottesdienst bekanntgegeben. (Text und Fotos: Christopher Göbel)

Was macht ein Kirchenvorsteher?

Siehe Osthessen News 12.04.19

Aus: Hersfelder Zeitung, 20.September 2019

Alles fürs Kind beim Basar (15.9.2019)

Der Kinder-Basar in unserer Kirche lockte wieder viele Besucher. In den Gemeinderäumen und bis vor den Altar gab es Klamotten u.v.m. Der Förderverein Martinskids und liebe Helfer/innen hatten alles klasse organisiert. Danke! (Foto v. li: Dorothee Lengemann, Sina Habermehl, Leonie und Ulrike Maibaum vom Helferteam)

August 2019

Vielen Dank allen, die zum schönen Einweihungsgottesdienst von Ingo und Tamara Schäfer am Sonntag, 11. August, beigetragen haben.

https://www.hersfelder-zeitung.de/bad-hersfeld/martinskirche-zwei-mit-einer-stimme-12896307.html

Große Feier zum 50. Geburtstag der Martinskirche mit Verabschiedung von Pfarrer Barthelmes (2.12.18)

"Die Menschen standen Schlange", so erzählen Zeitzeugen, die vor 50 Jahren dabei waren, als die Martinskirche eingeweiht wurde. Es soll eine schöne Feier gewesen sein. Die evangelische Kirchengemeinde hatte lange auf diesen Moment gewartet und darauf hingewirkt. Es war der Verdienst engagierter Menschen, dass nun am 1. Advent die Martinskirchengemeinde mit auch zahlreich erschienenen Gästen ihr 50-jähriges Bestehen feiern konnte. Ein Film von Bernd Völker und Richard Eismann (pictura Film- und Medienproduktion) informierte zunächst mit tollen Luftaufnahmen und Fotos über den Bau und die Geschichte unserer Kirche. Beteiligt am Film waren auch Daniela Schönberg, Susanne Peters und Udo Diegel. Bischof Dr. Martin Hein hielt die Predigt des Festgottesdienstes. Der Name unserer Kirche sei auch ihr Programm, sagte er. Der Starke verbrüdere sich mit dem Schwachen, deshalb fasziniere die Geschichte vom Heiligen Martin bis heute. Die Martinskirchengemeinde wisse sich verpflichtet, solidarisch zu sein und auf die Nöte der Menschen zu hören. Danach wurde unser langjähriger Pfarrer Karl-Heinz Barthelmes verabschiedet. Fast 23 Jahre hatte er in unserer Kirchengemeinde die Menschen in Höhen und Tiefen, in Gottesdiensten und bei Festen begleitet. Aus gesundheitlichen Gründen scheidet er nun aus seinem Amt aus. Dekan Dr. Frank Hofmann nahm die Entpflichtung vor. Er betonte, dass Barthelmes nun frei von dienstlichen Pflichten in seinem bisherigen Amt, aber weiterhin gerufen sei, seine Gaben zum Wohle seiner Nächsten einzubringen. Und er dankte diesem für den Einsatz seiner Gaben und Kräfte: "Sie haben diesen besonderen Kirchenraum auf vielfältige Weise genutzt. Ihre Arbeit hat großen Anteil daran, dass diese Kirche offen ist für den Dialog, die Kultur und die Kunst. Sie sind mit ihren Projekten zuweilen echt anspruchsvoll gewesen. Manches, was ich von Ihrer Arbeit wahrgenommen habe, fand ich schräg. Aber das meine ich als großes Lob. Wir brauchen solche Schrägdenker in Zeiten des Umbruchs, in denen es mit einem "weiter so" eben nicht einfach weiter geht." Dr. Hofmanns Dank galt auch Frau Barthelmes, die sehr wirkungsvoll die Gemeindearbeit ihres Mannes auf vielfältige Weise unterstützt habe. Im Namen des Kirchenvorstandes hielt Werner Herbert eine humorvolle Laudatio. "Langweilig war es hier mit Ihnen nicht", stellte er fest. Die Konfirmandengruppe, die Kindertagesstätte sowie der Elternbeirat der Kita hatten noch liebe Abschiedsworte und Geschenke vorbereitet. Barthelmes dankte allen und sprach den Wunsch aus: "Halten Sie diese Kirche immer offen für die Menschen." Gott habe ihn oft auf unerwartete Wege geführt, aber er habe es immer gut mit ihm gemeint. Gerne hätte er noch viel mehr Menschen besucht, mit ihnen Gespräche geführt, bedauerte er. Er spielte den Anwesenden dann das Lied "Aller Herren Länder" seines Lieblingssängers Heinz Rudolf Kunze vor, bevor er die Kanzel verließ. Es folgten noch einige Grußwörter. Im Anschluss daran traf man sich im Gemeindesaal zum Imbiss und zu Kaffee und Kuchen. Um das leibliche Wohl kümmerten sich "Die Küchenfeen". Die Cateringfirma war mit weiteren Firmen ein Sponsor dieses Beisammenseins.  Viele Gäste nutzten diese Gelegenheit, Herrn Barthelmes und seiner Frau persönlich Ade zu sagen.

Unterwegs für die Diakonie

Auch in diesem Jahr wurde wieder eine Haussammlung für die Diakonie durchgeführt. Vom 15. bis 18.9. haben unsere Konfirmanden/innen 1.466,32 Euro gesammelt. Ihnen und den Gebern ein herzliches Dankschön. Der Erlös kommt dem "Café Grenzenlos“ zugute. Weitere Infos siehe unter weiter unten, Eintrag von 2017.

Nachfolger/in für Bischof Dr. Martin Hein gesucht

Am 29. September 2019 um 15 Uhr wird Bischof Dr. Martin Hein nach 19-jähriger Amtszeit in einem Festgottesdienst in der Martinskirche in Kassel in den Ruhestand verabschiedet. Der Gottesdienst wird im HR-Fernsehen übertragen. Zugleich wird in diesem Gottesdienst seine Nachfolgerin oder sein Nachfolger in das Amt der Bischöfin / des Bischofs unserer Landeskirche eingeführt. Das bedeutet: Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck sucht eine neue Bischöfin oder einen neuen Bischof. Diese Suche erfolgt in einem umfassenden Beteiligungsprozess aller Kirchenmitglieder der Landeskirche. Um geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zu finden und sie der Synode vorzuschlagen, wurde der Nominierungsausschuss unter Vorsitz des Präses der Landessynode, Dr. Thomas Dittmann, einberufen. Als Mitglied unserer Landeskirche sind Sie eingeladen, diesem Ausschuss einen Vorschlag zu unterbreiten. Vorgeschlagen werden kann eine Pfarrerin oder ein Pfarrer unserer Landeskirche sowie Pfarrerinnen und Pfarrer, die im Dienst einer weiteren Landeskirche der Evangelischen Kirche in Deutschland stehen. Aus den eingegangenen Vorschlägen hat der Nominierungsausschuss in der Regel mindestens zwei, höchstens drei Kandidatinnen und Kandidaten auszuwählen, um sie der Synode auf der Frühjahrstagung 2019 (9. bis 11. Mai 2019) zur Wahl vorzuschlagen. Vorschläge waren bis zum 31. August 2018 an den Vorsitzenden des Nominierungsausschusses unter folgender Anschrift zu schicken: Herrn Präses Kirchenrat Dr. Thomas Dittmann, Vorsitzender des Nominierungsausschusses, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel

Die Freude ist ewig

Thema der Predigt von Holk Freytag am 22. April 2018 war die Freude. Wir freuen uns am meisten über das Neue, Nicht-Sichtbare. Wenn wir es erleben, ist es Erfahrung. Wenn Paulus sagt, das Unsichtbare sei ewig, so ist denn auch die Freude ewig, schlussfolgerte Freytag. Udo Diegel (auf Orgel und Klavier) sowie der Trompeter Björn Diehl bereicherten den GD mit besonderen Arrangements von "Fly me to the moon" und "Summertime". Die "Ode an die Freude" passte zum Thema. Es gab lang anhaltenden Applaus in der gut besuchten Kirche. 

Unsere Konfirmandengruppe stellte im Vorstellungsgottesdienst das EG Plus, das Beiheft zum Evangelischen Gesangbuch, vor (11.3.18):

Im September 2017 ist für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ein neues Beiheft zum Evangelischen Gesangbuch erschienen. Die Reformation, die auch eine Singbewegung innerhalb der Kirche war, und das Reformationsjubiläum 2017 sind Impulse für diese Herausgabe. Der Bedarf nach neuen Liedern mehr als zwanzig Jahre nach dem Erscheinen des EG ist ein Grund für das neue Beiheft. 164 Lieder wurden ausgewählt und eine popularmusikalische Liturgie, eine Psalmensammlung mit Antiphonen und verschiedene Andachtsmodelle wurden entwickelt.

Die Werkzeugkiste rausgeholt

Meister Bätz erklärte in der Morgenandacht der Kinder einige Werkzeuge, die er zum Einbau der neuen Heizung in der Martinskirche verwendet hat. Und die Kinder sangen dazu "Wer will fleißige Handwerker sehen."

Keine Kirchenmusik mehr: Ingelore Kirchner sagt ihrem Organistenjob ade (18.2.2018)

 

Am Sonntag, dem 18. Februar, wird Ingelore Kirchner zum letzten Mal die Empore der Martinskirche hochsteigen und sich an die Orgel setzen, um den morgendlichen Gottesdienst zu begleiten. 35 Jahre hat sie auf diesem Platz viele Sonntage gesessen. Nun hat sie sich entschlossen, ihren Organistendienst aufzugeben. Persönliche Gründe haben sie dazu bewogen. Nach dem Tode ihres Ehemannes möchte die 76-Jährige andere Schwerpunkte in ihrem Leben setzen beziehungsweise wieder mehr Zeit für ihre Hobbys haben. Kirchner ist eine begeisterte Sängerin im Hersfelder Chorverein, Tennisspielerin und Gartenliebhaberin. Und sie kann hervorragend malen, was die Bilder bei ihr Zuhause bezeugen. „Langweilig wird mir bestimmt nicht“, ist sie sich sicher: „Ich freue mich auch auf viel Zeit, die ich mit meinen Kindern und Enkelkindern verbringen werde.“ Und außerdem steht daheim das Klavier bereit, um wieder mehr bespielt zu werden. 1977 begann Kirchner Orgelunterricht bei Ilse von Zadow in der Auferstehungskirche auf der Hohen Luft zu nehmen. Ein Faible für das Spiel auf den Tasten hatte sie schon in ihren Kindheitstagen. Mit 10 Jahren bekam sie Klavierunterricht, mit 16 Jahren probierte sie das Orgelspielen aus. Dies machte ihr zunächst nicht die Freude, wie es erst Jahre später der Fall war. Erst durch den Tipp einer Bekannten in ihrer „Französisch-Runde“ wurde ihr Interesse für das Orgelspielen erneut geweckt. Während ihrer Ausbildungszeit war Kirchner bereits in Gottesdiensten im Einsatz. Um neun Uhr spielte sie sonntags erst in Aua und um 10 Uhr dann in Obergeis. 1980 nahm sie Unterricht beim Bezirkskantor Manfred Kamp an der Orgel in der Stadtkirche. Dort begleitete sie auch Gottesdienste. In mehreren Lehrgängen schulte sich Kirchner immer weiter. 1982 legte sie ihre C-Prüfung als Organistin für nebenberufliche Kirchenmusiker ab. Als sie 1982 in der Martinskirche Organistin wurde, spielte sie eine Zeit lang eine Stunde vor dem dortigen Gottesdienst in der Kapelle der Evangelischen Jugendbildungsstätte am Frauenberg. In der Kirche im Schlippental hat sie die Amtszeiten von vier Pfarrern und somit die Geschichte der Kirchengemeinde über Jahre hinweg miterlebt. Mit einer halben, festen Stelle begann Kirchner und dabei ist es bis heute geblieben. Zuverlässigkeit ist eine ihrer Stärken. Das zeigt auch ein Blick auf die Fehlzeitenliste. „Ich habe nie durch Krankheit gefehlt“, berichtete sie stolz. Für ihren Einsatz und ihre Treue wurde sie vor fünf Jahren im Rahmen des Gemeindefestes mit einer Urkunde vom Landeskirchenmusikdirektor geehrt. „Es gibt viele, schöne Erinnerungen“, sagte sie. Lachen muss sie immer noch bei folgender Geschichte: „In Obergeis rutschte ich aus Versehen bei der Predigt mit beiden Armen auf die Tastatur.“ Das gab einen fürchterlichen Misston, den der Pfarrer humorvoll kommentierte: „Jetzt ist die Gemeinde wieder aufgewacht.“ Es habe ihr immer viel Freude gemacht, die Gemeinde zu begleiten und sich ihr so anzupassen, dass sie mitsingen kann, erzählte Kirchner. Am Sonntag wird Pfarrer Karl-Heinz Barthelmes im Gottesdienst ab 10 Uhr Ingelore Kirchner verabschieden. Danach ist die Gemeinde herzlich zum Kirchenkaffee eingeladen.

2017

Artikel in der Hersfelder Zeitung vom 23. Mai 2017 über den

"Anbau für die Jüngsten"

Die Kindertagesstätte der Martinskirchengemeinde soll erweitert werden

 

https://www.hersfelder-zeitung.de/bad-hersfeld/kita-martinskirche-anbau-fuer-juengsten-8339931.html

Die Bethelsammlung ist beendet (Ende Oktober 2017)

2.200 kg ergaben die vielen Kleidersäcke, die in unserer Kirche abgegeben wurden. Leider nicht immer an den Sammlungstagen und auch nicht am richtigen Ort. Nun ist aber bei vielen Spendern bestimmt wieder Platz in den Kleiderschränken für Neues. Viel Spaß beim Einkaufen.

Neue Besen kehren gut

Die Kinder aus unserem Kindergarten testen unsere neue Kehrmaschine.

VID-20170825-WA0003.mp4
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Stolze Summe erreicht

Die Haussammlung für die Diakonie ist beendet. Eine erfreulich hohe Summe wurde von den Konfirmanden/innen gesammelt:  1.560,99 Euro. Danke an alle Spender und fleißigen Sammler.

Herbstsammlung für die Diakonie Hersfeld-Rotenburg vom 18. bis 27. September 2017

 

Die Konfirmanden/innen der Martinskirche werden, wie in den vergangenen Jahren, eine Haussammlung durchführen. Die Spenden sind für das Café Grenzenlos bestimmt.

Das Projekt „Café Grenzenlos“ des Zweckverbandes für Diakonie

Das „Café Grenzenlos“ ist ein Angebot für Mütter mit Kindern von 0-4 Jahren, die als Flüchtlinge in unseren Landkreis gekommen sind. Im September 2014 im ev. Gemeindehaus in Kirchheim begonnen,  hat das Café Grenzenlos seine Heimat in Bad Hersfeld am Kirchplatz 6, im Martin-Luther-Haus der Stadtkirchengemeinde gefunden.

Einmal in der Woche am Donnerstagnachmittag ist das Café geöffnet. Es ist auch offen für andere Mütter mit ihren Kleinkindern und für Väter.

Die interkulturelle Mutter(Eltern-)-Kind-Gruppe wird pädagogisch von Lydia Wentland, einer Mitarbeiterin der Jugendhilfestation des Zweckverbandes, geleitet und von einer weiteren Mitarbeiterin in der Kinderbetreuung unterstützt. Ehrenamtliche helfen mit Sprachunterricht, die Erziehungsberatung des Zweckverbands steht regelmäßig in Kontakt. Frau Wentland beschreibt das Ziel ihrer Arbeit mit den Teilnehmenden so: In einer angenehmen Atmosphäre soll die Möglichkeit entstehen, sich wohl zu fühlen, Kontakte zu knüpfen. Die Mütter/Väter sollen gestärkt werden in ihrer neuen Umgebung und im Umgang mit ihren Kindern nach den Erfahrungen von Flucht und Krieg. Das soziale Netz wird gefördert, um sich gegenseitig Rat und Unterstützung zu geben, Anregungen zu Aktivitäten mit den eigenen Kindern zu erfahren, Hilfestellung in Erziehungsfragen zu bekommen. Zudem erhalten die Kinder Unterstützung bei ihrer sprachlichen, kognitiven und sozialen Förderung. Sie können so auf den Kindergarten vorbereitet werden. Mit unterschiedlichen Methoden werden Themen aus allen Lebensbereichen bearbeitet. So können Orientierungshilfe und ein besserer Zugang zu anderen psychosozialen Versorgungsangeboten im sozialen Umfeld vermittelt werden und die Handlungsspielräume der Teilnehmenden erweitert werden.

Das Projekt wurde aus Mitteln des Landes Hessen und der Landeskirche gefördert, jetzt lebt es von Spenden und aus dem Erlös der Diakoniesammlung. Ohne diese Spenden aus der Sammlung wäre das Projekt nicht umsetzbar.

Allen Sammlern und Sammlerinnen sei sehr herzlich für ihren Einsatz gedankt.

Sollte nur einmal im Jahr gesammelt werden, wird ein Teil des Erlöses Einrichtungen der Diakonie Hessen zur Verfügung gestellt.

Gottes Segen zur Einschulung

Mit Schultüten und Ranzen kamen am 15.8. die neuen Erstklässler der Grundschule an der Sommerseite in unsere Kirche. Von Pfr. Barthelmes und Msgr. Schiller empfingen sie Gottes Segen. Danach fand die Einschulungsfeier in der Kirche statt, weil die Turnhalle der Schule saniert wird.

Wärme wurde sichtbar

Im Auftrag der Firma climaconcept stellte Herr Diebel am 11. Juli den Verlauf der Fußbodenheizung mit einer Wärmebildkamera in der Martinskirche fest.

Neue Kappen für die Kirchenstühle (Juni 2017)

Unter freiem Himmel nutzen die Konfirmanden/innen mit Pfarrer Barthelmes, Konfirmanden-Mutter Frau Eiler, Herrn Kirchenvorsteher Hornickel das schöne Wetter, um die in die Jahre gekommenen Kunststoff-Kappen der Kirchenstühle auszutauschen. Damit wird der wertvolle Schieferfußboden im Kircheninnern geschont.

Advent im Sommerlicht
Schreinermeister Heinrich Hildebrandt wollte am ersten Advent zur Eröffnung der landeskirchenweiten Aktion Brot für die Welt einen neuen Kerzenhalter fertigen, erkrankte dann aber leider vor Abschluss der Arbeit. Nach seiner Genesung tat er sich mit seinem Kollegen Otto Höck zusammen und präsentierte das Ergebnis nun am 20. Juni in der Morgenandacht der Kinder. Beide Schlippentäler freuten sich über den Applaus der Kinder und den Dank der Martinskirchengemeinde.

Bild: Helge Westfal

Aus den Plänen wird bald Realität (23.5.17)

Der Um- bzw. Anbau unserer Kita mit Räumlichkeiten für zwei neue Gruppen kann hoffentlich bald beginnen. Damit können auch U 3-Kinder aufgenommen werden. Zur Pressekonferenz informierten Pfr. Karl-Heinz Barthelmes und Kita-Leiterin Eveline Leiter-Bublitz über den Stand der Dinge. Mit dabei waren:

Horst Gerlich – Fachbereich Generationen der Stadt Bad Hersfeld

Frauke Krauß – Stellvertr. Kirchenkreisamtsleiterin der Kirchenkreise Hersfeld und Rotenburg

Eveline Leiter-Bublitz – Leiterin der Kindertagesstätte der Martinskirche

Karl-Heinz Barthelmes – Gemeindepfarrer

Dorothee Lengemann -- Kirchenvorsteherin der Martinskirche / Förderverein Martinskids

Vera Hettenhausen – Kirchenvorsteherin der Martinskirche

Barbara Fenner-Latzel – Kirchenvorsteherin der Martinskirche

Claus Schmitt – Architekt der Bauberatung der  Evang. Landeskirche Kurhessen-Waldeck

Bärbel Eisfeld – Kindertagesstättenfachaufsicht des Landkreises Hersfeld-Rotenburg

Frank Dorbritz – Architekt

Torsten Wiegand - Architekturbüro Dorbritz

Herr Jäckel

Marita Kroener

Kerstin Günther

 

https://www.hersfelder-zeitung.de/bad-hersfeld/kita-martinskirche-anbau-fuer-juengsten-8339931.html

 

Ostern 2017

 

Termine

26. Mai, 10 Uhr

Vorstellung des Konfi-Kurses 2025

 

22. Juni

Kita-Projekttag

 

30. Juni, 19 Uhr

Klappstuhlandacht mit dem Posaunenchor

Kontakt

Pfarrer Ingo Schäfer und

Pfarrerin Tamara Schäfer

ingo.schaefer@ekkw.de

tamara.schaefer@ekkw.de

pfarramt.badhersfeld-martinskirche@ekkw.de

06621 2801

Ev. Kindertagesstätte:

Sarah Dittmar-Raaz

06621 71929

Küster Lars Litzenbauer:

06621 3288

Café St. Martin: Traute Hinz

06621 3737

Werner Herbert (stv. Vorsitzender des Kirchenvorstandes) in Fragen zu Angelegenheiten des KV: 

06621 74907

Hier finden Sie uns

Evangelische Martinskirche
Schlippental 39
36251 Bad Hersfeld

Wir freuen uns über Spenden auf folgende drei Konten:

 

Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg – Verwendungszweck „Martinskirche“ 

 

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

IBAN DE96 532 500 00 0001003109

BIC    HELADEF1HER

 

VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg

IBAN DE17 532 900 00 0001005871

BIC     GENODEF1EK1

 

Evangelische Bank Kassel

IBAN DE02 520 604 10 0001900102

BIC    GENODEF1EK1                         

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